Tages- und Festgeld – Ab jetzt kooperieren wir mit WeltSparen

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Eine neue Küche, ein schnelles Auto, eine Weltreise oder eine große Familienfeier – manche Wünsche lassen sich nicht von heute auf morgen erfüllen. Man spart jahrelang und wenn man das Geld endlich zusammen hat, muss man eventuell trotzdem noch ein Weilchen warten, bis es endlich soweit ist. Doch was sollte man derweil mit dem gesparten Geld tun? Unter die Matratze stecken? Auf dem Girokonto liegen lassen? Oder versuchen, es an der Börse zu vermehren?

Die Matratze ist der denkbar schlechteste Ort für das Geld. Ebenso das Girokonto, denn dort läuft man Gefahr, es doch noch auszugeben und Zinsen gibt es auch keine. Bleibt die Möglichkeit sein Geld auf Tages- beziehungsweise Festgeldkonten zu parken. Festgeld sichert den Wert des angelegten Kapitals und bieten garantierte Festzinsen, die zu einem bestimmten Termin dann fällig werden. Den Zins beim Tagesgeld können die Banken täglich anpassen, in der Praxis bleibt er jedoch oft über Wochen oder Monate unverändert. Allerdings sind die Zinsen, die man bei den meisten Deutschen Banken bekommt ehr mickrig

Was also tun? Diese Frage haben wir uns auch gestellt und haben mit WeltSparen einen Partner gefunden, der eine Lösung bereithält. WeltSparen setzt auf hohe Zinsen für Fest- und Tagesgeld bei Banken im europäischen Ausland, ohne dabei auf die EU-Einlagensicherung verzichten zu müssen

Unser neuer Partner ist mit diesem Modell bereits seit einigen Jahren in Deutschland erfolgreich und bietet seinen Kunden eine breite Palette an Fest- und Tagesgeld-Angeboten internationaler Banken. Wir kooperieren ab sofort mit dem Berliner Fintech-Unternehmen und haben die Angebote von WeltSparen auf unserer Plattform integriert.

Mit mehr als 25 Partnerbanken und 50.000 zufriedenen Sparen ist das Zinsportal der Marktführer in Deutschland.

Wer über moneymeets ein Konto bei WeltSparen eröffnet, profitiert jedoch nicht nur von den attraktiven Zinsangeboten, sondern erhält auch einen Teil der Vermittlungsprovision zurück – so wie bei moneymeets üblich! Denn was bei Versicherungen und Fonds gilt, gilt selbstverständlich auch bei den vermittelten Tages- und Festgeldkonten. Rechnet man den zurückgezahlten Anteil der Provision in Höhe von 37,50 Euro auf die Zinsen an, werden dadurch die Angebote von WeltSparen natürlich noch attraktiver.

Wir freuen uns sehr über unseren neuen Kooperationspartner und natürlich auch darüber, dass wir unseren Nutzern damit eine noch breitere Palette der Geldanlagemöglichkeiten zur Verfügung stellen können. So kommen mit moneymeets sowohl kurz- als auch langfristige Anleger voll auf ihre Kosten und finden das richtige Produkt, um mehr aus ihrem Geld zu machen.


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Die Spitzenreiter

In den vergangenen Jahren schafften elf Spitzenreiter von insgesamt 31.994 Investmentfonds mehr als 85 Prozent Performance. Wer sind diese Kursraketen? Und was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Es gibt sie wieder, die spektakulären Kursfeuerwerke für Geldanleger. So hoch wie der Strategic Lithium Index Strategy flog in den vergangenen zwölf Monaten kein anderer. Um 157 Prozent legte der Kurs des Fonds zu, der in Förderunternehmen des Batterie-Rohstoffs Lithium investiert und von Morningstar mit fünf Sternen bewertet wird. Damit schnitt das Portfolio von allen 31.994 Fondstranchen, die in Deutschland erhältlich sind, am besten ab.

Die Auswertung beruht auf Performancedaten, die die Ratingagentur Morningstar börsentäglich erstellt. Die Hundertprozentmarke nahmen noch fünf weitere Fonds, die die Fondsratingagentur ebenfalls mit Spitzennoten bewertet. Einzig der zweitbeste Performer der BZ Fine Infra mit 147 Prozent Plus nennt seine Zwölf-Monats-Performance eine Ausnahmeerscheinung aufgrund von besonderen Ereignissen und Rückkäufen. Bei vielen anderen 85 plus-Fonds scheint der Aufwärtstrend noch intakt.

Die Spitzenperformer sind aber fast durchwegs riskante Papiere, die sich oft in marktengen Segmenten bewegen. Anleger sollten daher nur einen kleinen Teil ihres Vermögens investieren. Zudem sollten sie bereit sein, die Papiere notfalls rasch abzustoßen, wenn der Trend dreht. Interessierte kaufen solche Gewinnerfonds also besser ohne Ausgabeaufschlag. Ein Vergleich bei moneymeets zeigt, wo Anleger derzeit hohen Rabatt bekommen.

157 Prozent Plus mit dem Strategic Solution Lithium Strategy

Gibt es einen Megatrend Elektroauto? –  Bis dato bewegen sich die Neuzulassungen auf niedrigem Niveau. Doch viele Staaten fördern abgasarme Autos – auch China. Und davon profitieren Lithium-Minen, die den raren Rohstoff für die Batterien produzieren. 157 Prozent Plus erzielte daher in den vergangenen zwölf Monaten der Fünf-Sterne Fonds Strategic Solutions Lithium Strategy, der einen Aktienindex der 25 wichtigsten Gesellschaften in diesem Segment nachbildet. Mehr als die Hälfte der Minen im Fondsdepot fördern den Rohstoff. Weitere 40 Prozent sind Anbieter, die den Rohstoff entdeckt haben und kurz vor der Ausbeute stehen. Beim Fonds liegt auch die Wertentwicklung anno 2017 bei mehr als zehn Prozent. Ist der Aufwärtstrend also noch intakt? Dafür spricht: Das Investmenthaus Goldman Sachs erwartet bis 2025 einen Nachfrageanstieg auf das Elffache der 2014 produzierten Menge. Das Risiko liegt im äußerst engen Marktsegment. Anleger müssen mit hohen Schwankungen rechnen. Ebenfalls im Aufwärtstrend, aber weniger spektakulär und riskant: Mit einem ETC wie dem ETFS Industrial Metals ETC (EUR), Isin DE000A0KRKG7, auf einen breiten Industriemetallindex zu setzen. Dieser börsengehandelte Indexfonds hat in den vergangenen zwölf Monaten nach einigen mageren Jahren um 23 Prozent zugelegt.

107 Prozent Kurszuwachs beim Pictet Russian Equities

Totgesagte leben länger. Das gilt auch für Russlands Börse. Seit 2011 ging es beim russischen Aktienindex RTX vor allem bergab. Die Sanktionen des Westens verstärkten nach der Krim-Annexion vom Februar 2014 diesen Trend ebenso wie der fast gleichzeitig einsetzende Verfall der Ölpreise. Doch 2016 legte der Ölpreis um über 50 Prozent und der RTX um 60 Prozent zu. Die Folge: Der beste Russland-Fonds, der Pictet Russian Equities schaffte in den vergangenen zwölf Monaten 107 Prozent Plus, der INVL Russia Top 20 legte um 99 Prozent, der Baring Russia Fund um 88 Prozent und der Raiffeisen Russland um 87 Prozent zu. Sie alle sind mindestens zu einem Drittel in Energiewerte und zu weiteren zehn Prozent in Rohstoffaktien investiert. Diese Sektoren dominieren die Börse. „Solange der Ölpreis zwischen 40 bis 60 US-Dollar notiert, besteht keine Gefahr für den Markt,“ prognostiziert Raiffeisen Capital Management, ein Spezialist für osteuropäische Aktien. Doch 2017 bewegte sich der Ölpreise noch nicht. Und vom Binnenmarkt ist wenig zu erwarten: Die Hälfte der Einwohner sei nicht weit von der Armutsgrenze. 80 Prozent verfügen über keine Ersparnisse. Zudem schrumpfte der Reservefonds der russischen Regierung von 80 Milliarden auf 30 Milliarden US-Dollar.

105 Prozent mit dem Parvest Equity Brazil

Auch der Parvest Equity Brazil durchbricht gemessen an der Zwölf-Monats-Performance die Hundert-Prozent-Marke. Auch der BNY Mellon Brazil Equity kratzt an dieser Marke und der Aberdeen Global Brazil schaffte 92 Prozent Plus über diesen Zeitraum. Die Börse Rio ist also eindeutig im Aufwind. Dabei schrumpfte die Wirtschaft in dem größten südamerikanischen Land 2014 und 2015 jeweils um mehr als vier Prozent. Und nach einem Korruptionsskandal musste auch die Präsidentin gehen. Doch 2016 stabilisierten sich die Rohstoffpreise und der Ölpreis. Und in punkto Brasilien reden mehrere Experten von einer Trendwende. Denn die Interimsregierung hat einige vielversprechende Reformen angestoßen. Die drei Fonds legten auch 2017 zu. Und fair bewertet erscheint die zuvor tief gefallene Aktienbörse noch lange nicht. Doch es ist extrem riskant, auf ein einzelnes Schwellenland zu setzen. Wer an einen Aufwärtstrend der Emerging Markets glaubt, kann auch mit  einem breit investierenden Fonds, wie den Fünf-Sterne-Fonds Comgest Growth Emerging Markets, Isin IE00B240WN62, auf diesen Trend setzen. Das mehrfach ausgezeichnete Fondsmanagement schaffte mit einem breit gestreuten Portfolio in den vergangenen zwölf Monaten 31 Prozent Plus.

101 Prozent mit  Long Termn I.F. Natural Resources

Der Anstieg des Goldpreises um zehn Prozent in den vergangen zwölf Monaten, aber auch die Verteuerung von Palladium um mehr als 20 Prozent ließ die Gewinne vieler Minengesellschaften um ein Vielfaches steigen. Diese Hebelwirkung wirkt beim Aufwärtstrend genauso stark wie bei einem Preisverfall. Wer also in Minenaktien investiert, sollte ziemlich sicher sein, dass sich der Preis des Edelmetalls nach oben entwickelt. Der Fünf-Sterne-Fonds Long Term I.F. Natural Resources schaffte auch damit in den vergangenen zwölf Monaten 101 Prozent Plus. Seine Manager investieren in ein breites Portolio von Energie- und Rohstoffwerten. Auch der Bakersteel Precious Metals liegt mit 95 Prozent Plus weit über dem Durchschnitt. Der Trend scheint intakt: Allein im Januar ging es beim Bakersteel-Fonds um elf Prozent nach oben. Und der World Gold Council hat unlängst sechs Faktoren ausgemacht, die für einen weiteren Anstieg des Goldpreises sprechen. Von höheren politischen Risiken bis zur gestiegenen Inflationserwartungen reicht die Palette. Wer direkt auf den Gold- oder Palladium-Preis setzen will, kann etwa die ETCs db physical Palladium, Isin DE000A1EK3B8, und db physical Gold, Isin DE000A1EK0G3 ordern.

Spitzenperformer Februar

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Schluss mit unnötigen Versicherungen!

Durchschnittlich 2.370 Euro geben Bundesbürger jährlich für Versicherungen aus. Doch manche Verträge bieten für relativ viel Geld wenig Risikoschutz. Zehn Policen, die Versicherte getrost kündigen können.

 Jetzt ist es wieder soweit: die Narren sind los. Und ein Kölner Versicherer hat prompt eine spezielle „Tolle-Tage-Unfallpolice“ aufgelegt. Für 5,55 Euro kaufen Kunden einen 24 Stunden Schutz. Wer nach einem Unfall dauerhaft gesundheitlich beeinträchtigt ist, bekommt einmalig Geld – maximal 50.000 Euro. „Diese Police leistet närrisch wenig“, warnt die Stiftung Warentest. Die maximale Summe müsste ein Vielfaches betragen. Finger weg! Und dieses Angebot ist keineswegs ein Einzelfall.

Immer wieder wäre es schön, im Schadensfall versichert zu sein. Doch folgende Policen sind unnötig und sollten auch Ihre Haushaltskasse in Zukunft nicht mehr belasten.

Karneval Februar 2017Insassenversicherung: Schäden versichern, die jeder Autofahrer bereits abgedeckt hat

Wer häufig andere im Auto mitnimmt, ist oft unsicher, ob er zusätzlichen Schutz  braucht. Doch Mitfahrer sind durch die Kfz- Haftpflichtversicherung abgesichert. Verursacht ein anderer Autofahrer einen Unfall mit Personenschaden, so ist dessen Kfz-Haftpflicht in der Pflicht. Personenschäden beim Fahrer laufen über die Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung.

Krankenhaustagegeld: Nett, aber nicht notwendig

Für jeden Tag im Krankenhaus Geld zu kassieren ist nett, aber nicht notwendig.  Ein Krankentagegeld kann hingegen für Selbstständige sehr wohl Sinn machen, um  Einkommensausfälle auszugleichen.

Sterbegeldversicherung: Mehr einzahlen als rauskommt

Diese Versicherung ist eine geldzehrende Kapitallebensversicherung. Wer sie abschließt, zahlt bei langen Laufzeiten häufig mehr ein als die Hinterbliebenen herausbekommen.  Wer Angehörige entlasten will, sorgt besser mit einer anderen Sparform vor – etwa einem Bank- oder Fondssparplan.

Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr: Geschickt kalkukiert

Diese Police lohnt sich für Sie nicht: Denn den Beitrag, den Sie nachher zurückgezahlt bekommen, haben Sie vorher einbezahlt, warnt Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten.

 Ausbildungs- oder Aussteuerversicherung: Hohe Gebühren, niedrige Renditen

Es macht zwar Sinn, möglichst früh und regelmäßig für das Studium oder Hochzeitspläne der Kleinen zu sparen. Doch es gibt erheblich attraktivere Sparformen als die Ausbildungs- oder Aussteuerversicherung. Hier sind die Gebühren hoch und die Rendite fällt niedrig aus. Sparen Sie besser mit einem Bank – oder Fondssparplan.

 Reisegepäckversicherung: Zu hohe Eigenverantwortung im Schadensfall

Wird etwa im Flugzeug der Koffer beschädigt, haftet die Fluggesellschaft. Und im Diebstahlsfall zahlt der Versicherer nur, wenn Versicherungsnehmer nachweisen können, dass sie gestohlene Gepäckstücke immer festgehalten und unter Beobachtung hatten. Andernfalls gilt das Verhalten als grob fahrlässig und eine Erstattung ist ausgeschlossen. Zudem wird meist nur anteilig bezahlt. Und Wertsachen wie Fotoapparate sind nur unzureichend mitversichert. Unter bestimmten Voraussetzungen – etwa bei einem Diebstahl aus einem verschlossenen Hotelzimmer – ist Ihr Gepäck zudem in der Hausratpolice mitversichert.

Handyversicherung:  Erstattung nur zum Zeitwert

Hier sind die Risiken gering, doch es läppern sich die Kosten. „Der Bund der     Versicherten warnt, dass die Verträge zudem erhebliche Fallstricke haben. So ist der Diebstahlschutz bei vielen Handy-Versicherungen nicht automatisch enthalten. Diese Absicherung kostet einen Extra-Beitrag. Eine Entschädigung findet zudem meist nicht zum Neuwert, sondern nur zu einem erheblich niedrigeren Zeitwert statt. Und bei elektronischen Geräten ist ein sehr schneller Wertverfall zu beobachten. Außerdem leisten viele Gesellschaften im Fall der Zerstörung oder Beschädigung des Handys nur, wenn das vollständige, serienmäßige Zubehör vorgelegt wird, wie zum Beispiel der Original-Kopfhörer. Kann der Verbraucher dem nicht nachkommen, gibt es kein Geld zurück. Und bei einem Verlust des Handys durch Einbruchdiebstahl erhält man meist nur Ersatz, wenn sich das Gerät in einem verschlossenen Raum eines Gebäudes oder in einem verschlossenen PKW befand und der Einbruchdiebstahl nachweislich zwischen 6 und 22 Uhr stattfand. Die Beweispflicht liegt hier beim Versicherungsnehmer.

Brillenversicherung: Wenig Leistung für viel Geld

Diese Versicherung ersetzt Ihnen bei Bruch oder Beschädigung Ihrer Brille keineswegs das gute Stück. Ein neues Brillengestell gibt es, wenn Ihre Brille gebrochen oder beschädigt oder mindestens zwei Jahre alt ist. Einfache Gläser bekommen Sie lediglich bei Beschädigung oder einer deutlichen Sehstärkenveränderung (mindestens 0,5 Dioptrien). Wollen Sie eine besondere Fassung oder höherwertige Gläser, kommen Sie um eine kräftige Zuzahlung nicht herum.

Glasbruchversicherung

Die finanzielle Belastung für die Reparatur einer kaputten Scheibe dürfte niemanden        in den Ruin treiben. Die Beiträge findet der Bund der Versicherten im Verhältnis zur Leistung einfach teuer. Lohnenswert ist sie allenfalls bei einer sehr teuren Spezialverglasung.

Versicherung gegen häusliche Notfälle

Die Tür fällt zu – und der Schlüssel steckt von innen? – Es ist ärgerlich, wenn man dann einen teuren Schlüsseldienst rufen muss. Doch geraten Sie dadurch in finanzielle Not? Eine solche Versicherung wird sich für Sie kaum auszahlen.

 


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Eckhard Sauren im Interview: 2017 positive Erträge bei Absolute-Return-Fonds

Bankprodukte und auch viele Anleiheinvestments sind angesichts der Minizinsen derzeit wenig attraktiv. Absolute-Return-Fonds wären eine interessante Alternative. Doch 2016 ging die Rechnung selbst bei vielen bewährten Fonds nicht auf. Auch Dachfondsmanager Eckhard Sauren musste knapp neun Prozent Minus hinnehmen. Der Experte erläutert die Gründe und erklärt, warum er 2017 mit einem Plus rechnet.  

Herr Sauren, viele Absolute-Return-Fonds blieben 2016 hinter den Erwartungen zurück. Warum schnitten die Titel in einem Umfeld schlecht ab, in dem Aktien- und Anleihemärkte zugelegt haben?

Zum einen wurden die Märkte 2016 durch die extremen geldpolitischen Maßnahmen der internationalen Notenbanken dominiert. Zum anderen erlebten wir mit dem stark ausgeprägten Wechsel der an den Börsen favorisierten Branchen, dem Brexit und der US-Präsidentschaftswahl drei bedeutende Ereignisse, die sehr herausfordernde Umbrüche für alle Marktteilnehmer darstellten. So hatten auch viele klassische Aktien- oder Mischfondsmanager 2016 kein gutes Jahr und liegen hinter ihren Indizes zurück, haben also ein negatives Alpha erzielt. Die Probleme stellten sich bei Absolute-Return-Fonds jedoch ausgeprägter, da die Fondsmanager sowohl auf der Long- als auch auf der Short-Seite ein negatives Ergebnis hinnehmen mussten.

Auch der Sauren Absolute Return Fonds verlor 2016 knapp neun Prozent. Dabei investieren Sie als Dachfonds in Fonds von ausgewählten Managern. Geht Ihre Managerauswahl nicht mehr auf oder wie erklären Sie die negative Entwicklung?

Das Jahr 2016 war insofern außergewöhnlich, als dass von insgesamt 30 Fondspositionen im Sauren Absolute Return lediglich acht einen positiven Wertentwicklungsbeitrag geliefert haben. Wir führen fortlaufend Gespräche mit unseren Zielfondsmanagern und hinterfragen ihre Fähigkeiten, ihre Leistungsbereitschaft und Motivation. In fast allen Gesprächen wurde unser grundsätzliches Vertrauen bestätigt. Die negative Entwicklung in 2016 lässt sich nicht mit den falschen Anlageentscheidungen eines Fondsmanagers oder einer bestimmten Absolute-Return-Strategie begründen.

Eckhard SaurenHalten Sie an den Managern fest oder tauschen Sie wegen der Performance nun Fonds aus?

Der gesamte Absolute-Return-Markt hatte 2016 vergleichbare Probleme wie die von uns ausgewählten Fondsmanager. Die Frage wäre somit eher, ob sämtliche durch uns ausgewählten Fondsmanager zum gleichen Zeitpunkt ihr Handwerk auf einen Schlag verlernt haben, das sie teilweise seit über 25 Jahren ausüben. Wir halten dies für sehr unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz arbeiten wir stetig an der Auswahl unserer Manager, halten aber an unserer Kernauswahl fest. Beispielsweise hatte auch Graham Clapp, den wir seit vielen Jahren schätzen, im Jahr 2016 einen Verlust hinzunehmen. Seiner Überzeugung nach liegen jedoch in der wenig überzeugenden Entwicklung im Jahr 2016 Opportunitäten für die Folgejahre. Im Fall von Clapps Fonds folgte schon einmal auf ein schwächeres Ergebnis in 2014 ein beeindruckendes Ergebnis im Jahr 2015.

Derzeit steigt die Inflation wieder an und die Zinsen bleiben homöopathisch niedrig. Absolute-Return wäre also für Anleger eigentlich eine spannende Alternative für das Portfolio. Mit welcher Entwicklung rechnen sie 2017 bei Absolute-Return-Fonds?

Das Jahr 2016 war für fundamental orientierte Absolute-Return-Ansätze außergewöhnlich schwierig. Wir sehen eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es Absolute-Return-Fondsmanagern im Jahr 2017 möglich sein wird, wieder attraktive positive Erträge zu erzielen. Wie schon gesagt, haben die Marktentwicklung im Jahr 2016 Opportunitäten entstehen lassen, von denen erfahrene Fondsmanager profitieren können.

Die Märkte bewegt derzeit vor allem die Frage, ob die Zinsen in den USA 2017 steigen und die Zentralbanken die Politik des billigen Geldes beenden. Wie stellen Sie sich in Ihrem Absolute-Return-Fonds auf die verschiedenen Szenarien ein?

Unser Portfolio ist aufgrund einer breiten Diversifikation über erfolgversprechende Fondsmanager, welche mit unterschiedlichen Ansätzen in verschiedenen Anlageuniversen absolute Erträge erzielen wollen, sehr unabhängig vom Markt und Szenarien positioniert.

Rechnen Sie mit neuen und innovativen Absolute-Return-Fonds in diesem Jahr?

Wir finden immer wieder neue attraktive Gelegenheiten für Investitionen. Auch im Jahr 2017 rechnen wir mit neuen innovativen Absolute-Return-Fonds. Aufgrund der existierenden enormen Vielfalt von Anlagestrategien, ist es jedoch sinnvoll, den bestehenden Markt intensiv zu recherchieren.

Eckhard Sauren managt den Dachfonds Sauren-Absolute-Return-Fonds, Isin LU0454070557, der nach vier Jahren mit positivem Ergebnis 2016 knapp 8,8 Prozent an Wert einbüßte. Das Haus beschäftigt mehrere Fondsanalysten, wählt Zielfonds nach äußerst aufwendigen Analysen aus und veröffentlicht Jahr für Jahr Ratings von ausgezeichneten Fondsmanagern. Alle neun Partnerbanken von moneymeets gewähren 100 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag von maximal drei Prozent. Zudem erstatten sie bis zu maximal 0,21 Prozentpunkte der Jahresgebühr.

 

 

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Das Cello der Schwiegermutter in spé

Eine junge Fahrerin verursacht einen Unfall. Dabei ruiniert sie ein wertvolles Musikinstrument, das sie für ihre Schwiegermutter mitgenommen hat. Wer zahlt?

Die Haftpflichtversicherungspflicht für den eigenen Pkw lernt jeder Autofahrer und jede Autofahrerin spätestens dann zu schätzen, wenn es zu einem Unfall kommt und andere Verkehrsteilnehmer betroffen sind. Wer den Schaden verursacht hat, haftet für die Folgen und ist meist erleichtert, dass er sich in dieser Situation einfach an den Versicherer wenden kann. Doch das folgende Beispiel zeigt: die Kfz-Haftpflicht deckt nicht immer alle Schäden ab, zeigt folgendes Urteil des Landesgerichts Coburg (Az.: 32 S 39/08).

Der Fall Es war zwei Wochen vor dem Jahreswechsel. Eine Autofahrerin und ihr Lebensgefährte waren unterwegs zur Familie, um dort die Weihnachtsfeiertage zu verbringen. Der Pkw hatte eine recht außergewöhnliche Fracht an Bord, nämlich ein Cello, das der Mutter des Mannes gehörte. Auf dem Weg verursachte die Fahrerin einen Unfall. Zum Glück blieben die beiden Insassen unverletzt, aber das Musikinstrument nebst Koffer wurde komplett zerstört. Der Schaden betrug rund 3.300 Euro. Und jeder kann sich vorstellen, wie sich die junge Frau gefühlt haben muss, als sie der Schwiegermutter in spé nach dem Schock gegenübertrat.

Für das Cello bestand eine Musikinstrumentenversicherung, die zunächst den Schaden regulierte. Angenommen wurde aber, dass die Kfz-Haftpflichtversicherung der Unfallverursacherin später den Betrag erstatten würde. Diese verweigerte jedoch mit dem Hinweis auf ihre Versicherungsbedingungen die Zahlung und der Fall ging vor Gericht. Im Kleingedruckten stand, dass nur Gegenstände mitversichert sind, die „üblicherweise“ im Auto transportiert werden. Im vorliegenden Fall hatten die Autofahrerin und ihr Lebensgefährte das Cello jedoch nur „ausnahmsweise“ mitgenommen.

Chello_mit QuelleDas Urteil Nach Ansicht des Landgerichts Coburg hat die Kfz-Haftpflichtversicherung ihre Leistungsverweigerung zurecht mit dem Hinweis auf die Versicherungsbedingungen verweigert. Im vorliegenden Fall war das Cello kein persönlicher Gebrauchsgegenstand, der üblicherweise und deshalb regelmäßig im Auto transportiert wird. Positiv für die Autofahrerin war, dass sie den Schaden dennoch nicht aus eigener Tasche zahlen musste. Die Musikinstrumentenversicherung der Geschädigten übernahm letztlich den Schaden.

Hintergrund  Wer also wertvolle Gegenstände transportiert, sollte sich vorher versichern, dass diese anderweitig versichert sind. Denn die Kfz-Haftpflichtversicherung deckt grundsätzlich Personen- und Sachschäden ab, die anderen Verkehrsteilnehmern durch fehlerhaftes Verhalten entstehen. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben. Denn Fahrer ohne Versicherung könnten sich und andere Verkehrsteilnehmer finanziell ruinieren. Die gesetzliche Deckungssumme liegt bei 7,5 Millionen Euro. Doch viele Tarife decken für wenige Euro mehr Schäden bis zu 100 Millionen Euro ab.  Wird hingegen der Fahrer selbst verletzt, zahlt nicht die Haftpflicht, sondern die Unfall-, Berufsunfähigkeits- oder Krankenversicherung. Für Sachschäden am eigenen Auto muss der Unfallverursacher selber aufkommen. Zudem zahlen die meisten Tarife auch bei grober Fahrlässigkeit, etwa wenn der Fahrer einen Unfall verursacht, weil er über eine Kreuzung mit roter Ampel gefahren ist. Auch eine sogenannte Mallorca-Police ist in vielen Tarifen enthalten. Sie schützt Versicherte, wenn sie im Ausland einen Mietwagen nutzen. Dort sind die Deckungssummen häufig sehr niedrig. In der Türkei etwa liegen sie bei Personenschäden schon mal bei weniger als 30.000 Euro. Ein solcher Zusatz hebt den Schutz auf deutsches Niveau.

Die Teilkasko ist eine freiwillige Versicherung und deckt Schäden durch Brand Diebstahl oder durch die Einwirkung von Naturgewalten ab. Auch Reparaturen nach dem Zusammenstoß mit Haarwild können gemeldet werden, meist auch Glasbruchschäden und  Schäden der Verkabelung durch Kurzschluss oder Marderbiss. Die Vollkasko versichert darüber hinaus Vandalismus und selbst verursachte Unfallschäden am eigenen Kraftfahrzeug.

Die Kosten Jede Kfz-Versicherung sollte individuell an die Bedürfnisse angepasst sein. Statistisch gesehen verfügt jeder Deutsche über eine Police und  zahlt dafür im Schnitt 310 Euro im Jahr. Der Versicherungsvermittler erhält von dieser Prämie jährlich im Mittel 6,7 Prozent Bestandscourtage, zeigt eine Studie von moneymeets. Das sind etwa 21 Euro Bestandscourtage. Über moneymeets.com können sich Versicherte die Hälfte dieser Provision zurückholen.


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Mit Fonds gewinnen

Die moneymeets-Fondsstudie Januar 2017 zeigt Rendite und Kosteneffekte bei den Bestsellern und Spitzenperformern der wichtigsten Anlageklassen.

Aufgrund der niedrigen Zinsen setzen auch immer mehr sicherheitsorientierte Anleger auf Fonds und ETFS. Denn während sie mit Tagesgeld nicht einmal mehr den Kaufkraftverlust durch die gestiegene Inflationsrate abgelten können, erzielen viele Fonds attraktive Renditen. Auch vorsichtige Investoren, die nur moderate Risiken eingehen wollen, haben gute Chancen – sofern sie auf die Kosten achten. Andernfalls schmälern Ausgabeaufschläge und jährliche Gebühren die Performance beträchtlich.

So sind Mischfonds derzeit in Deutschland besonders gefragt. Mehr als zehn Milliarden Euro flossen zwischen Januar und November 2016 in diese Anlageklasse, zeigen Zahlen des Fondsverbandes BVI. Bei defensiven Varianten gilt das Risiko-Rendite-Verhältnis als optimal für sicherheitsorientierte Investoren: Denn hier fließen maximal 30 Prozent des Fondsvermögens in die Aktienmärkte, die meist höhere Schwankungen aufweisen als Anleihen. Und da sich beide Anlageklassen meist in unterschiedliche Richtungen entwickeln, können Risiken gut abgefedert werden. Diese Portfolios erzielten in den vergangenen fünf Jahren eine mittlere Performance von 4,1 Prozent. Die moneymeets-Studie zeigt, die besten Fonds und das meistverkaufte Produkte schafften in dieser Anlageklasse deutlich mehr.

Business-Charts_4-mit QuelleHohes Sparpotenzial bei Mischfonds

Sie zeigt aber auch: Obwohl die Renditeaussichten deutlich moderater sind als bei Aktienfonds, kosten die Spitzenfonds in dieser Kategorie beim Kauf ebenfalls vier bis fünf Prozent Ausgabeaufschlag. Das wirkt enorm auf das Anlageergebnis: Wer beispielsweise 10.000 Euro investiert, die sich zu 4,1 Prozent verzinsen, käme nach fünf Jahren auf 12.225 Euro. Würde er 400 Euro Kaufgebühr zahlen, könnten sich nur 9.600 Euro verzinsen und der Depotwert läge nach fünf Jahren bei 11.736 Euro. Bezogen auf die investierten 10.000 Euro liegt daher die Nachkostenrendite nur bei 3,25 Prozent.

Wer jedoch den Fonds bei einer der acht Online-Partnerbanken von moneymeets ordert, kann sich meist nicht nur die Kaufgebühr sparen. Auch ein Teil der jährlichen Gebühr, die die Anbieter direkt von der Performance abziehen, wird erstattet. Denn auch hier fließt eine Innenprovision an den Vertrieb. Bei den besten Produkten können sich Anleger hier bis zu 0,3 Prozentpunkte der Gebühren erstatten lassen. Wer das macht und diesen Betrag wieder anlegt, käme in fünf Jahren auf 12.389 Euro oder 4,38 Prozent Rendite.

Kostenfalle bei offenen Immobilienfonds

Bei offenen Immobilienfonds ist der Effekt sogar noch dramatischer. Denn die Renditen sind deutlich niedriger: In dieser Anlageklasse fiel aufgrund von Sondereffekten die Performance in den vergangenen fünf Jahren sogar negativ aus. Denn viele Fonds werden derzeit abgewickelt, weil sie in der Finanzkrise illiquide wurden und ihre Anteilseigner nicht auszahlen konnten. Sie mussten daher schließen und Immobilienobjekte verkaufen. Manche wurden ganz aufgelöst. Daher müssen Anleger, die jetzt in die verbliebenen Fonds investieren, ihr Kapital mindestens zwei Jahre im Fondsvermögen lassen. Danach muss ein Verkauf der Anteile ein Jahr im vorhinein angekündigt werden.

Wer sich dennoch für diese Produkte interessiert, dem raten Fachleute derzeit mit zwei bis 2,5 Prozent Plus per annum zu kalkulieren. Bis Mitte Januar 2022 kann also, wer 10.000 Euro investiert, auf Fünf-Jahres-Sicht mit 1.314 Euro Rendite rechnen. Doch bei den besten Performern dieser Anlageklasse werden Ausgabeaufschläge von bis zu 5,25 Prozent fällig. Viele Bestperformer werden von Onlineplattformen zu 100 Prozent rabattiert angeboten. Wer diese Möglichkeit nicht nutzt, reduziert seine Ertragsaussicht auf 789 Euro oder magere 1,4 Prozent per annum.

Schade, mag der eine oder andere Investor denken. Denn Immobilienfonds locken mit zwei Versprechen. Zum einen sind sie Sachwerte und vor Inflation geschützt. Zum anderen versprechen Geschäftsführer großer Häuser wie Deka Immobilien oder Union Investment auf mittlere Sicht Renditen von immerhin zwei bis 2,5 Prozent per annum.

Doch ein Vergleich bei der Fondsratingagentur Morningstar zeigt: Offene Immobilienfonds mit Schwerpunkt Europa schaffen in den vergangenen zwölf Monaten durchschnittlich magere 0,28 Prozent Performance. Im Fünf-jahres-Mittel fällt das Ergebnis sogar negativ aus. Und ein Blick auf die Fondsliste zeigt: Das durchschnittliche Ergebnis für Privatanleger dürfte in dieser Fondskategorie sogar noch schlechter ausfallen sein. Denn die besten drei Fonds der Kategorie sind nur für Anleger erhältlich, die mehr als 50.000 Euro investieren wollen.

Fonds-Analyse_mit QuelleFür die Nummer vier der Anlageklasse, den Wertgrund Wohnselect mit 3,8 Prozent Plus im Jahresvergleich gibt es einen Cashstop. Bleibt also die Nummer fünf, der Aachener Grund Fonds Nr 1, der anders als andere Immobilienfonds vor allem auf innerstädtische Einzelhandelsobjekte setzt und sich eigentlich an christlich orientierte Investoren richtet. Seine Manager erzielten 3,2 Prozent anno 2016 und 3,5 Prozent im Drei-Jahres-Vergleich.

Breiter ist der elf Milliarden Euro schwere UniImmo: Deutschland aufgestellt. Das Fondsvermögen ist auf Büro- und Gewerbeobjekte aufgeteilt. Und anders als der Name vermuten lässt, ist nur 40 Prozent des Fondsvermögens in Deutschland investiert. Der Rest ist europaweit investiert. Die Performance liegt bei 3,0 Prozent Plus im letzten Jahr und 2,8 Prozent im Drei-Jahres-Schnitt.

Das Problem: Die Kosten belasten Anleger angesichts der moderaten Renditen bei offenen Immobilienfonds stark. So sind beim Aachener Grund 1 allein vier Prozent Ausgabeaufschlag zu zahlen, beim Uniimmo: Deutschland sind es sogar maximal fünf Prozent. Ein Vergleich bei moneymeets zeigt: Der erste Fonds ist bei der moneymeets-Partnerbank comdirect mit 100 Prozent Rabatt erhältlich. Das Produkt von Union Investment hingegen nicht.

Der Unterschied: Wer 10.000 Euro investiert, muss bei Union Investment mit 500 Euro Kaufgebühr rechnen. Bei durchschnittlich 2,8 Prozent Performance per annum brauchen Anleger also fast zwei Jahre bis sie diese Kosten wieder verdient haben.

2016 waren vor allem Mischfonds und offene Immobilienfonds gefragt. Hier können auch sicherheitsorientierte Anleger attraktive Renditen erzielen, sofern sie auch auf die Kosten achten. Denn Ausgabeaufschläge und jährliche Gebühren schmälern die Renditen beträchtlich, zeigt die aktuelle Studie „Mit Fonds gewinnen“ der Finanzplattform Moneymeets.

Die Durchschnittsperformance bei offenen Immobilienfonds fiel aufgrund von Sondereffekten in den vergangenen fünf Jahren negativ aus. Fachleute gehen davon aus, dass in den kommenden Jahren eine Rendite von 2,5 Prozent pro anno möglich ist. Wer jetzt 10 000 Euro investiert, veranschlagt also bis Mitte Januar 2022 etwa einen Wertzuwachs von 1 310 Euro. Bei diesen Fonds werden Ausgabeaufschläge von bis zu 5,25 Prozent fällig. Einige der Bestperformer werden von Onlinebanken bis zu 100 Prozent rabattiert angeboten. Wer diese Möglichkeit nicht nutzt, reduziert seine Ertragsaussicht auf 748 Euro. Damit sinkt die Rendite auf 1,4 Prozent per annum, zeigt die Moneymeets-Studie.

Gebühren zu sparen, ist also gerade für Investments mit moderaten Aussichten wichtig. Von den Top-Fonds bei Immobilienfonds sind zwar die meisten verbilligt erhältlich, doch Preisfüchse können bei den meisten Spitzenprodukten unter den Mischfonds nicht nur die Kaufgebühr sparen, sondern sich auch einen Teil der jährlichen Fondsgebühren erstatten lassen. Letztere gehen eins zu eins zu Lasten der Wertentwicklung. Doch wie der Ausgabeaufschlag fließt ein Teil der jährlichen Fondskosten an den Vertrieb. Einige Plattformen erstatten diese Gebühren teilweise.

Das Sparpotenzial verdeutlicht der Fondsbestseller Flossbach von Storch Multiple Opportunities. Er hat in den vergangenen fünf Jahren im Schnitt 9,4 Prozent per annum erzielt. Wer im Januar 2012 also 10 000 Euro investiert hat, würde heute über 15 670 Euro Depotwert verfügen, sofern er sich die bis zu fünf Prozent Ausgabeaufschlag durch den Kauf über eine Onlineplattform erspart hat. Zudem fällt eine Jahresgebühr in Höhe von 1,64 Prozent Jahresgebühr per annum an. Davon sind 0,54 Prozentpunkte Provision, wovon sich Anleger über Moneymeets bis zu 0,35 Prozentpunkte erstatten lassen können. Das wären bei 10 000 Euro Investment über fünf Jahre 180 Euro. Kostenbewusste hätten 977 Euro mehr verdient als Anleger, die volle Gebühren zahlten.


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moneymeets: Exklusivgespräch mit Bert Flossbach zum Amtsantritt des neuen US-Präsidenten

Am 20. Januar wird Donald Trump neuer US-Präsident. Nach seiner Wahl ging es an den amerikanischen Aktienmärkten erst einmal nach oben. Warum Fondsmanager Bert Flossbach, Gründer der Vermögensverwaltung Flossbach von Storch, diese Aufwärtsbewegung für nicht nachhaltig hält.

Herr Flossbach, wo wird der S&P 500 Ihrer Meinung nach in einem Jahr stehen?

Punktgenaue Prognosen für den Dax oder anderen Indices kann ich Ihnen nicht geben. Solche Vorhersagen halte ich für wenig zielführend. Ich bin Vermögensverwalter und kein Hellseher! Viel sinnvoller ist es doch, über die Folgen aktueller Entwicklungen für die Märkte nachzudenken. Etwa über die Wahl Trumps zum US-Präsidenten.

Nach der US-Wahl im vergangenen November ging es an den US-Aktienmärkten vor allem nach oben. Wie lange hält die „Trump-Rally“ an den Börsen noch an?

Vielleicht noch eine Weile. Die Aktienkurse steigen, weil Trump im Wahlkampf ankündigte, die Steuern zu senken und Milliarden US-Dollar in die Infrastruktur zu investieren. Das würde höhere Gewinne für die Unternehmen bedeuten. Nachhaltig ist die Börsenentwicklung unseres Erachtens aber nicht.

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Bert Flossbach

Wieso nicht?

Bei einem Konjunkturimpuls dürften auch die Inflationserwartungen steigen. In der Folge dürfte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins wie zuletzt im Dezember weiter erhöhen – während andere wichtige Notenbanken wie die Europäische Zentralbank oder die Bank of Japan an ihrer Nullzinspolitik festhalten müssen.

Und dann? Was wären die Folgen?

Der US-Dollar würde aufwerten, weil Investoren aus der ganzen Welt in US-Anleihen und –Aktien investieren. Eine starke Währung kann aber zu einem Problem für die US-Wirtschaft werden, weil die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen leidet. Der Zinsanstieg und die Aufwertung des US-Dollar haben also eine natürliche Grenze. Im schlimmsten Fall kann Amerikas Wirtschaft sogar in eine Rezession stürzen. Darauf könnte die Fed sogar mit einem niedrigeren Leitzins reagieren. Es wäre das genaue Gegenteil ihrer jetzigen Ankündigung.

Das klingt nach schwierigen Zeiten. Aber viele Investoren sehen das offenbar anders …

Die Risiken werden aktuell eher ausgeblendet. Anleger schätzen zwar Trumps Steuer- und Investitionspläne geht, glauben aber nicht, dass er auch seine protektionistischen Ideen in die Tat umsetzen wird. Außerdem dürfte jeder, der sein Geld in konjunktursensible amerikanische Aktien umschichten wollte, das bereits getan haben. Die Rotation von defensiven in zyklische Aktien halten wir für weitgehend abgeschlossen. Wer jetzt noch auf den Trend aufspringt, ist vermutlich zu spät dran.

Also Finger weg von Industrie- und rohstoffnahen Werten. Kommt es zu einem Comeback der Qualitätsaktien, also der großen und soliden Titel?

Das werden wir sehen. Schon in den vergangenen Wochen waren Titel solider und ertragreicher Unternehmen wieder stärker gefragt. Im aktuellen Umfeld halten wir sie für sehr sinnvolle Investments. Natürlich sind auch sie nicht immun gegen alle Risiken, aber schwierige Zeiten überstehen sie weitgehend schadlos. Das gilt etwa für Titel stabiler Konsumgüterhersteller. Als Ersatz für Anleihen können Anleger hier seit Jahren attraktive Dividendenrenditen erzielen. In Erwartung eines deutlichen Konjunkturimpulses haben Anleger nach der Trump-Wahl solche defensiven Aktien aber gegen konjunktursensitive Titel getauscht. Wir haben hingegen eher aufgestockt, wenn niedrigere Kurse Einstiegschancen geboten haben.

Das Umfeld an den Märkten hat auch den Goldpreis belastet. Sie waren beim Multi-Asset-Fonds Flossbach von Storch SICAV – Multiple Opportunities Ende November zu mehr als zwölf Prozent in Edelmetalle investiert.

Für kurzfristig orientierte Anleger hat Gold seinen Reiz aktuell etwas verloren. Seit der US-Wahl sind rund 200 Tonnen aus Gold ETFs abgeflossen. Wir sehen Gold jedoch sehr viel strategischer und sind bereit, temporäre Preisrückschläge zu akzeptieren.

Welche Funktion hat Gold in Ihren Depots?

Gold ist im Gegensatz zu Geld nicht beliebig vermehrbar. Das Edelmetall ist aber mehr als ein Inflationsschutz. Als Währung der letzten Instanz ist es eine Versicherung gegen einen möglichen Vertrauensverlust in das Geldsystem. Das Verlustrisiko vom jetzigen Niveau halten wir eher für begrenzt.

Herr Flossbach, vielen Dank für das Gespräch!

Bert Flossbach verantwortet den elf Milliarden Euro schweren Mischfonds Flossbach von Storch SICAV – Multiple Opportunities. Seine Anleger erzielten in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt 9,8 Prozent Performance per annum. Morningstar bewertet das Portfolio über die Zeiträume drei, fünf und zehn Jahre mit der Höchstnote von fünf Sternen. Ein Kritikpunkt sind die Fondsgebühren. So werden eine Performancegebühr und bis zu fünf Prozent Ausgabeaufschlag verlangt. Letzteren können sich Anleger aber bei mehreren Onlinebanken ersparen, zeigt ein Vergleich bei moneymeets. Zudem fällt eine jährliche Gebühr von 1,68 Prozent an, wovon 0,59 Prozentpunkte an den Vertrieb geben. 


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So viel Provision bringt Otto Normalo

Abschlusscourtage und Bestandsprovision – bei manchen Versicherungssparten verdienen Vertriebe prächtig. Bei anderen fallen die Erträge hingegen äußerst mager aus. Eine moneymeets-Studie zeigt die Höhe der Vermittlergebühren anhand der typischen Versicherungen des Durchschnittsbürger.

„Gestatten, Otto Normalo, manchen auch als Max Mustermann bekannt.“ Der Durchschnittsdeutsche hat 1,4 Kinder, steckt täglich mehr als eine Stunde im Berufsverkehr und bringt 41.000 Euro brutto nach Hause. Davon bleiben ihm monatlich rund 2.000 Euro netto. Jährlich gibt er exakt 2.387 Euro für Versicherungsbeiträge aus  die gesetzliche Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung nicht eingerechnet.

Makler

© jorgophotograph – Fotolia

Doch Deutschlands Versicherungskunden werden abgezockt, warnen Verbraucherschützer. So sagt Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzen beim Bundesverband der Verbraucherzentralen: „Die provisionsabhängige Beratung ist teuer und erzeugt schlechte Finanzempfehlungen. Es wird zudem suggeriert, dass diese Beratung kostenlos ist. Das muss sich ändern.“ Doch Hand auf Herz: Wissen Sie, wieviel Ihr Versicherungsvermittler am Verkauf und an der laufenden Betreuung Ihrer Versicherungsverträge verdient?

Kostentransparenz bei moneymeets

Kosten transparent zu machen, zählt zu den Geschäftsgrundsätzen der Finanzplattform moneymeets, die Provisionen stets offenlegt und sie mit ihren Kunden teilt. Anhand aller Fakten, die zum Versicherungsportfolio des Durchschnittsdeutschen bekannt sind, zeigt moneymeets die jeweils durchschnittlichen Maklergebühren für den typischen Versicherungsbestand eines Durchschnittsdeutschen. Basis für die Angaben zum Durchschnittsdeutschen sind aktuelle Zahlen vom europäischen Versicherungsverband Insurance Europe und dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GdV). Den Berechnungen von Provisionen lagen zudem Angaben für etwa 1.000 Versicherungstarife von 140 Anbietern zugrunde.

Teure Lebensversicherung

Otto Normalo setzt in punkto Altersvorsorge ganz klar auf die Lebens- oder Rentenversicherung. Der Bestand von über 80 Millionen Verträgen zeigt: Statistisch gesehen besitzt jeder Deutsche mindestens eine Police und gibt dafür 1.141 Euro jährlich oder 95 Euro monatlich aus.

Für den Versicherungsbetreuer macht sich der Verkauf der Policen bezahlt: Seine Abschlussprovision berechnet sich nach der Beitragssumme und der Laufzeit des Vertrages. Letztere liegt im Schnitt bei 28 Jahren. Der Vermittler würde bei Mustermanns Vertrag durchschnittlich 1.431 Euro erhalten. Für die laufende Kundenbetreuung werden weitere 18 Euro bezahlt oder 504 Euro für die gesamte Laufzeit.

Lukrative private Krankenversicherung

Die zweitwichtigste Versicherung des Durchschnittsbürgers ist die private Krankenversicherung. Otto Normalo ist zwar grundsätzlich gesetzlich krankenversichert, leistet sich aber eine private Zusatzversicherung. Er ist in dieser Versicherungssparte mit einer jährlichen Prämie von 456 Euro oder 38 Euro monatlich ein kleiner Fisch. Doch stattliche 7,6 Monatsbeiträge verdienen Vermittler im Schnitt beim Verkauf einer solchen Police, zeigt der Vergleich von moneymeets.

Beim Normalo würde der Vermittler beim Abschuss somit 289 Euro verdienen. Hinzu kämen jährlich im Mittel 1,4 Prozent Bestandscourtage auf die Prämie, also 6,38 Euro pro Jahr.

Magere Einkünfte bei Haftpflicht- und Kfz-Versicherungen

Ganz anders bei Sachversicherungen wie Kfz, Hausrat oder Haftpflicht. Hier gibt es nur in Ausnahmefällen eine Abschlussprovision, die dann viel niedriger ist. Es dominiert die Bestandscourtage, die von den Beiträgen berechnet wird.

Ganz unten rangieren Kfz-Policen. Sie sind sehr verbreitet. Schließlich besitzt hierzulande fast jeder Zweite ein Auto. Auch Max Mustermann zahlt im Schnitt 310 Euro Prämie im Jahr. Davon würden etwa 20 Euro per annum an den Vermittler gehen, zeigt der moneymeets-Vergleich von mehr als 80 Tarifen. Eine Beratung ist zu diesem Preis kaum möglich. Die Versicherer haben diese Vergütung offenbar an das veränderte Kundenverhalten angepasst. Denn Normalos und Mustermanns sind vor allem online aktiv und schließen ihre Verträge im Internet ab.

Auch bei einer der wichtigsten Policen überhaupt, der Privathaftpflicht werden Vermittler nicht reich. Bei durchschnittlich 165 Euro Jahresbeitrag des Herrn Mustermann erhält sein Versicherungsbetreuer jährlich im Mittel 30 Euro. An den zudem beliebten Hausrat- und Unfallpolicen, die auch Max Mustermann abgeschlossen hat, würde der Versicherungsbetreuer weitere 60 Euro pro Jahr verdienen.

Und wie kann der Durchschnittsbürger sparen?

Unterm Strich erhielten Versicherungsvermittler für die Unterschrift von Otto Normalo auf seiner Lebens- und Krankenzusatzversicherung 1.720 Euro Abschlussprovision. Daran kann der Versicherte nach Vertragsabschluss kaum noch rütteln. Mit allen Verträgen zusammen verdient sein Betreuer bei Beiträgen von insgesamt 2.387 Euro jährlich in Summe rund 137 Euro Bestandscourtage. Von dieser Gebühr könnte er sich bei moneymeets jedes Jahr die Hälfte zurückholen. Würde der jetzt 43-jährige Normalo dann in 24 Jahren in Rente gehen, hätte er – ohne Versicherungen zu wechseln – 1.644 Euro gespart.


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Private Pflegeversicherungen: Das bringen die neuen Zusatztarife

Zum Jahresende hat die Bundesregierung die gesetzliche Pflegeversicherung reformiert. Für viele Pflegebedürftige zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung jetzt mehr. Daher wurden die privaten Pflegezusatztarife angepasst. Was Sie jetzt wissen sollten.

Ein Pflegefall zu werden – damit müssen statistisch gesehen die Hälfte aller Frauen und ein Drittel der Männer in Deutschland rechnen. Doch nur 3,4 Millionen Bundesbürger haben bisher eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen, zeigen Zahlen des Verbandes der Privaten Krankenversicherung.

Das ist alarmierend wenig. Denn das neue Pflegestärkungsgesetz (PSG II) sieht zwar grundsätzlich bessere, gesetzliche Leistungen für Pflegebedürftige vor. Doch auch nach der Pflegereform deckt die Pflegepflichtversicherung nur einen Teil der Kosten für eine stationäre oder private Betreuung ab. Je nach Pflegegrad zahlt der Staat bis zu einem Drittel der Kosten für eine vollstationäre Betreuung. Es bleibt je nach Pflegegrad eine Versorgungslücke von 1.000 bis 2.000 Euro, die durch die Rente oder privates Vermögen abgedeckt werden muss. Reichen eigene Mittel nicht, nimmt der Staat enge Angehörige in die Pflicht. Eine Pflegetagesgeld-, Pflegekosten- oder Pflegerentenversicherung deckt diese Kosten ab. Eigenes Vermögen muss so nicht aufgebraucht werden und Kinder bleiben so von finanziellen Belastungen verschont.

Bei allen Tarifen gilt: Jüngere zahlen prinzipiell weniger als Ältere. So sind günstige Tagegeldtarife für 30-Jährige bereits ab 20 Euro monatlich erhältlich, 50-Jährige müssen hingegen mit mindestens 50 Euro Monatsprämie rechnen. Denn wie bei der privaten Krankenversicherung sind vor Vertragsabschluss Gesundheitsfragen zu beantworten. Einzig der staatlich geförderte Pflege-Bahr kommt ohne Gesundheitsprüfung aus.

Pflege

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Neue Pflegetagegeldtarife – darauf sollten Sie achten!

Ein Pflegetagegeldtarif – sinnvoll ab mindestens 50 Euro pro Tag – ist die populärste Variante der privaten Pflegezusatzversicherung. Der Versicherer zahlt im Pflegefall monatlich einen vorher vereinbarten Betrag an den Versicherten aus, die abhängig vom Pflegegrad ist. Eine Pflegekostenversicherung erstattet nur tatsächlich entstandene und nachgewiesene Kosten. Vorteil der ersten Variante: Hier können Versicherungsnehmer oder ihre Angehörigen darüber bestimmen, wofür sie das Geld einsetzen. Das lohnt sich besonders bei einer privat organisierten Pflege durch Angehörige. Der volle Betrag sollte dabei spätestens ab Pflegegrad 2 fällig sein.

Interessant ist hier ein Blick auf einige neue Pflegezusatztarife, die parallel zum Pflegestärkungsgesetz zum Jahreswechsel auf den Markt gekommen sind und auf die Innovationen der Pflegereform zugeschnitten wurden. Beispielsweise treten bei der Union Krankenversicherung (UKV) und der Bayerischen Beamtenkrankenkasse zwei Tagesgeldtarife in Kraft, die für alle fünf Pflegegrade greifen und auch im Ausland gelten. Die Versicherer zahlen neben den vereinbarten laufenden Leistungen eine zusätzliche Einmalzahlung, sobald der Pflegefall nachgewiesen wird: Das kann eine wertvolle Unterstützung für die häusliche Pflege sein. Damit kann etwa die Wohnung pflegegerecht angepasst oder der Umbau einer Einliegerwohnung für eine Haushaltshilfe bezahlt werden. Außerdem bieten die Tarife eine Beitragsbefreiung ab Pflegegrad 3. Im Premium-Tarif wird die vollstationäre Pflege ab dem dritten Pflegegrad komplett übernommen. Die Zusatzversicherungen zahlen auch weiter, wenn eine Reha oder ein Kuraufenthalt ansteht.

Attraktive Zusatzleistungen

Die Vigo Krankenversicherung VVaG trägt ebenfalls den Erfordernissen der Pflegereform Rechnung und baut ihr „Düsseldorfer Pflegegeld“ aus. Zu den neuen Assistance-Leistungen des ab sofort weltweit geltenden Tagegeld-Tarifs gehören unter anderem die Vermittlung eines Pflegeheimplatzes oder Pflegedienstes sowie pflegenaher Dienstleistungen innerhalb Deutschlands, falls ein pflegender Angehöriger ausfällt. Ein weiterer Vorteil ist die Wahlmöglichkeit der Auszahlungshöhe: Pflegegelder bis zu 3.000 Euro sind für die Pflegegrade 5, 4 und 3 möglich, für die Pflegegrade 2 und 1 sind es bis zu 900 Euro im Monat. Außerdem ist ab Pflegegrad 2 alle 36 Monate eine Anhebung des Schutzes um bis zu 300 Euro durchführbar. Eine Beitragsbefreiung gilt im Leistungsfall ab Pflegegrad 2. Versichert werden müssen nur die Grade 4 und 5.

Mit der Pflegezusatz-Versicherung „VARIO“ der Axa haben Kunden darüber hinaus die Möglichkeit, nur den höchsten Pflegegrad 5 zu versichern – oder für weitere Pflegegrade ein individuelles monatliches Pflegegeld zu vereinbaren. Bis zum 71. Geburtstag erhöht sich hier das Pflegegeld alle 36 Monate automatisch um zehn Prozent – ohne erneute Gesundheitsprüfung bis zu einer Höchstgrenze von bis zu 4.500 Euro monatlich.

Teure Pflegerentenversicherung

Bei den Pflegerentenversicherungen punkteten 2016 unter anderem der Tarif „Superia“ von Ideal, PRO6 der WWK, die „PflegeRente“ von Zürich sowie die „SPV“ vom Volkswohl Bund. Alle vier Tarife erhielten gute Bewertungen von maßgeblichen Ratingagenturen. Wer auf eine klassische Pflegerentenversicherung setzt, kann dank stabiler Beiträge über die gesamte Vertragslaufzeit besser planen und hat ebenfalls die ausgezahlte Rente zur freien Verfügung – ohne Nachweise erbringen zu müssen, das Geld für eine Pflegekraft oder Hilfsmittel zu beanspruchen. Verglichen mit Tagesgeldversicherungen haben Pflegerentenversicherungen allerdings Nachteile. Dazu zählen die relativ hohen Beiträge sowie intransparente und zum Teil unrentable Sparvorgänge. So zeigt ein Vergleich auf Handelsblatt Online. Für gute Tarife zahlen schon 20-Jährige mindestens 40 Euro im Monat.

Der staatlich geförderte „Pflege-Bahr“, benannt nach dem Ex-Minister Daniel Bahr (FDP) ist prinzipiell eine Pflegetagegeldversicherung. Diese Variante kann ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden und zielt vor allem auf Personen mit bereits gesundheitlichen Beschwerden. 2013 wurden die ersten Tarife eingeführt. Die Verträge werden derzeit mit 60 Euro im Jahr vom Staat gefördert. Um diese Pflegeförderung zu erhalten, muss der Versicherte mindestens zehn Euro im Monat einzahlen. Beantragt wird die Förderung dann vom jeweiligen Versicherungsunternehmen. Die Beiträge sind abhängig vom Alter des Versicherten und vom Versicherungsbetrag. Bei vielen Verträgen ist jedoch mit bis zu fünf Jahren Wartezeit zu rechnen. Und da vor allem gesundheitlich Angeschlagene hier versichert sind, könnte dies zu einem überdurchschnittlich starken Anstieg der Beiträge führen.

Und die Kosten?

Ein Vergleich von moneymeets zeigt: Eine 50-Jährige Modellkundin zahlt beispielsweise monatlich 62 Euro für den neuen Tarif „Pflege Premium Plus“ der Union Krankenversicherung (UKV). Der Tarif zahlt bei stationärer Pflege ab dem zweiten Pflegegrad 1.500 Euro. Es gibt keine Wartezeiten. Auch bei ambulanter Pflege wird gezahlt. 900 Euro sind es etwa beim Pflegegrad 3. Im Mittel erhalten Vermittler und Makler beim Abschluss einer Police sieben Monatsbeiträge Abschlusscourtage. Das sind stolze 434 Euro. Wer einen Vertrag über moneymeets abschließt, dem wird ein Teil davon erstattet.


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„Flexibel bleiben im Wahljahr 2017“

Viele Aktienmärkte feiern zu Jahresbeginn neue Höchststände. Doch die politischen Unsicherheiten in den USA und Europa sind enorm. Womit Anlageprofis wie Klaus Kaldemorgen (Bild rechts) von der Deutschen Asset Management, Philipp Vorndran von Flossbach & Storch und Jens Wilhelm von Union Investment jetzt rechnen.

„Politische Börsen haben kurze Beine“, lautet eine alte Börsenwahrheit. Sie könnte dieses Jahr widerlegt werden. Denn viele Beobachter rechnen mit einem anhaltend starken Einfluss der Politik auf das Marktgeschehen. So ist nach dem Amtsantritt Donald Trumps als US-Präsident die Wirtschaftspolitik für Investoren schwer einzuschätzen. Auch in Europa könnte Ungemach drohen. Die Eurokrise ist noch nicht ausgestanden und 2017 könnten Nationalisten in drei EU-Ländern die Oberhand gewinnen. Denn in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland sind Wahlen. Wie positionieren sich Spitzenfondsmanager in solchen Zeiten?

Klaus Kaldemorgen war über viele Jahre Aktienchef der DWS, der inzwischen in Deutsche Asset Management umgetauften Fondstochter der Deutschen Bank. Seit 2011 verwaltet er mit dem fünf Milliarden Euro schweren Deutsche Concept Kaldemorgen nicht nur einen der größten Strategie- oder Absolute-Return-Fonds des Landes. Das Portfolio, das strengen Risikovorgaben folgt, zählt auch mit 6,6 Prozent Rendite im Fünf-Jahres-Mittel und 8,6 Prozent Plus in den vergangenen zwölf Monaten zu den Bestperformern der Kategorie. Sein Ausblick für das nächste Jahr fällt verhalten aus:

Klaus Kaldemorgen

„Kursziele 2017 wurden beim Dax bereits nahezu erreicht“

„Angesichts der hohen Erwartungen an Trumps Wirtschaftspolitik, die sich in einem markanten Kursanstieg seit seiner Wahl manifestiert haben, setze ich auf Flexibilität“, sagt Kaldemorgen. Zu Jahresbeginn hat er den Aktienbestand in Höhe von 42 Prozent des Fondsvermögens fast zur Hälfte abgesichert. Auch den Anteil an Unternehmensanleihen in Höhe von etwa 30 Prozent federte er mit Derivaten gegen Zinsänderungsrisiken ab. Kaldemorgen setzt zwar mit dem Löwenanteil seiner Anlagen auf Euro-Investment. Derzeit hat er aber gut 25 Prozent der Mittel in US-Dollar investiert und vier Prozent in Gold. Daher können seine Anleger auch von der derzeitigen Aufwärtsbewegung des Dollar gegenüber dem Euro profitieren.

„Da die durchschnittlichen Kursziele für Ende 2017 beim DAX und beim S&P 500 bereits jetzt nahezu erreicht sind, hoffe ich so von den meines Erachtens unausweichlichen Enttäuschungen und den damit verbundenen Kursrückgängen zu profitieren“, erläutert Kaldemorgen. Er setze im Fondsportfolio vor allem auf Europa und Japan, da hier ein gewisser Rückenwind durch die Geldpolitik und schwache Währungen zu erwarten sei. Denn ein schwacher Euro stützt den Export. „Alles in allem erwarte ich ein moderat positives Kapitaljahr, welches unverhältnismäßig stark durch Stimmungsschwankungen geprägt sein wird,“ lautet sein Fazit. Im Kontrast dazu werde die wirtschaftliche Entwicklung eher in ruhigeren Bahnen verlaufen.

„Es kann Monate dauern, bevor erkennbar ist, welche Politik in den USA umgesetzt wird“

Anders als Kaldemorgen scheinen die meisten Börsianer derzeit eher optimistisch zu sein. Seit der Wahl Donald Trumps  am 8. November 2016 legte der S&P 500 um 5,5 Prozent zu. Die Aktienmärkte feiern neue Höchststände. Die Optimisten setzen beim neuen US-Präsidenten Donald Trump auf die Wiederholung der Politik von Ronald Reagan, der Steuersenkungen mit hohen Staatsausgaben verbunden hat und damit die Aktienkurse während seiner Amtszeit stark stimuliert hatte. Doch ob sich der Erfolg dieser Politik wiederholt, ist fraglich.

„Das Überraschungspotenzial des kommenden US-Präsidenten haben wir auf der Rechnung, in beide Richtungen“, sagt auch Stefan Kreuzkamp, Chief Investment Officer bei der Deutschen Asset Management. „In den USA könnte es noch Monate dauern, bevor erkennbar ist, welche Politik umgesetzt werden soll und kann“, so Kreuzkamp weiter. Grundsätzlich rechne sein Haus aber derzeit eher mit positiven Impulsen für die Aktienmärkte.

„In Europa kann ein neuer Nationalismus das Wirtschaftswachstum gefährden“

Doch nicht nur in den USA drohen politische Verwerfungen: 2017 stehen Wahlen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden an. „Ein neuer Nationalismus und Protektionismus kann das Wirtschaftswachstum gefährden und zu kurzfristigen Marktreaktionen führen. Letztlich könnte es zu Auflösungstendenzen in der Europäischen Union und der Eurozone kommen“, sagt Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege beim unabhängigen Vermögensverwalter Flossbach von Storch. Das Haus managt mehrere Misch- und Anleihefonds, die Morningstar mit Bestnoten bewertet. Starke Kursschwankungen und Unsicherheiten an den Märkten einstellen.

„Vor allem Qualitätsaktien solider Unternehmen bleiben erste Wahl. Anleihen von stabilen Unternehmen mit Kurspotenzial und Gold als Versicherung gegen einen Vertrauensverlust in unser Geldsystem ergänzen das Portfolio“, empfiehlt Vorndran. Gefragt sei im neuen Jahr Flexibilität, um schnell auf Schwankungen und Trendwenden reagieren zu können.

„Mit Multi-Asset-Lösungen flexibel reagieren“

„Moderne Multi-Asset-Lösungen sind in diesem anspruchsvollen Kapitalmarktumfeld das Mittel der Wahl, um flexibel zu reagieren und kurzfristig sich bietende Chancen zu nutzen“, sagt Jens Wilhelm, der im Vorstand der Union Asset Management Holding bei der Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken für das Portfoliomanagement und Immobilien zuständig ist. Das Haus verwaltet Publikumsfonds im Wert von mehr als 34 Milliarden Euro, darunter zahlreiche Spitzenprodukte, wie den ausgewogenen Mischfonds Unirak, der seit Jahren zu den besten zählt.

„Es macht keinen Sinn, in diesem Umfeld Staatsanleihen zu kaufen“

Neben den politischen Einflussfaktoren werden auch steigende Zinsen wieder zu einem Thema. Zumindest in den USA: So hat die US-Notenbank Fed im Dezember 2016 die Zinsen um 0,25 Prozentpunkte erhöht. Nach Aussage der Fed-Chefin Janet Yellen ist mit weiteren Schritten zu rechnen. Gerade die Aktien von Banken könnten von steigenden Zinsen profitieren. In Europa ist ein Anstieg der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank noch nicht in Sicht. Es bleibt trotz der zuletzt steigenden Inflation bei Minuszinsen. „Es macht überhaupt keinen Sinn, in diesem Umfeld Staatsanleihen zu kaufen. Das ist und bleibt ein gefährlicher Markt“, sagt Marc Craquelin, Chief Investment Officer von La Financière de l’Echiquier. Die französische Fondsboutique verwaltet den mit vier Sterne bewerteten Mischfonds Echiquier Arty, der im Schnitt der vergangenen fünf Jahre immerhin 6,4 Prozent per annum erzielt hat. Chancen bieten in diesem Umfeld Unternehmensanleihen, auch weil die Europäische Zentralbank durch ihre Käufe dieser Papiere unterstützt.

Unterm Strich sollten sich Privatanleger also 2017 auf ein turbulentes Börsenjahr einstellen. Doch auf vermeintlich sichere Anlagen auszuweichen, funktioniert nicht. Denn die Zinsen auf herkömmliche Bankprodukte werden nicht einmal ausreichen, um die Preissteigerungsrate auszugleichen. Auch mit sicheren Anleihen kommen Investoren kaum vom Fleck. Deswegen sind Aktien beim Vermögensaufbau ein Muss. Wer hohe Risiken scheut, wählt dabei Mischfonds mit entsprechendem Aktienanteil oder setzt auf Multi-Asset-Lösungen.


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