Finanzblogger – interessant für Selbstentscheider?

Auch im deutschen Sprachraum gewinnen Finanzblogger an Gewicht. Björn Drescher, Geschäftsführer von „Die Finanzplattform“ und moneymeets–Geschäftsführer Dieter Fromm zeigen in einem Webinar, inwieweit die Blogger Finanzentscheidungen von Privatanlegern beeinflussen und welche Adressen interessant sind?

Sie heißen finanzrocker, Zendepot oder Moosparade. Und sie posten pro Woche oft mehrere Beiträge. Auch im deutschen Sprachraum wächst die Szene der Finanzblogger. Wie wichtig sind sie für Anleger, die sich nicht auf einen Finanzberater verlassen, sondern selbst über ihre Geldanlage entscheiden? Und welche Finanzblogs sind interessant?

In einem Webinar am 23.3. gingen Björn Drescher, Gründer der Profi-Seite „die finanzplattform“ und moneymeets-Geschäftsführer Dieter Fromm dieser Frage nach.

Für Smartnatives sind Finanz Blogger auf jeden Fall interessant, lautet das Fazit mehrerer Studien. So zeigt beispielsweise eine Umfrage von Influencer Marketing Statistics aus dem Jahr 2016: Etwa 62 Prozent der Befragten würden Produkte zu kaufen, die Blogger oder Youtuber empfehlen. Befragt wurden 649 Personen. Zwei Drittel waren jünger als 40 Jahre.

Bei der Finanzplattform moneymeets sind Selbstentscheider aktiv. Doch ein Drittel der Kunden ist älter als 50 Jahre. Die moneymeets-Fondsanleger sind mit einer durchschnittlichen Zwölf-Monats-Performance von 22 Prozent im Februar 2017, aber derzeit äußerst erfolgreich. Sie halten zu 57 Prozent Aktien und Aktienfonds und zu 26 Prozent in Misch- und Strategiefonds.

Wie für alle Selbstentscheider können Finanzblogger auch für sie interessant sein:

Denn Blogger gelten oft als authentisch, während das Vertrauen in konventionelle Verkäufer hingegen oft begrenzt ist.

Doch es ist Vorsicht geboten, denn keine Aufsicht kontrolliert die Qualität der Tipps. Die moneymeets-Redaktion nahm daher Finanzblogs nach mehreren Kriterien unter die Lupe. Von der Relevanz über die Unabhängigkeit bis zur Analyse der letzten zehn Beiträge Unabhängigkeit reichte die Palette.

Vor allem fünf Finanzblogs konnten dabei punkten:

Der Finanzrocker mit 1.200 Followers bei Twitter berichtet neutral und leicht verständlich über Themen aus den Bereichen Finanzen und Versicherungen.

Betreiber des Zendepots, 6.600 Follower bei Facebook, ist ein freiberuflich tätiger Arzt. Er punktet mit anschaulichen und nachvollziehbaren Anlagetipps. Seine 2-3- Posts pro Woche werden bis zu 50 Mal kommentiert.

Der ETF-Blog mit 1.200 Followern hat sich auf börsennotierte Indexfonds spezialisiert, erfordert aber gewisse Vorkenntnisse.


Frei nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ haben sich mehrere private Anleger als Autodidakten professionalisiert und bieten mittlerweile Gleichgesinnten aus ihrem Erfahrungsschatz „Rat & Tat“ rund um das Thema Geldanlage.  Wer sind „Finanzwesir“ und „Finanzrocker“, wer steckt hinter „Zendepot“ und „Sauerkraut und Zaster“ und was erwartet einen bei „geldbildung.de“? Ein Einblick in die Welt der Blogs und Podcasts, ihre Botschaften und Geschäftsmodelle – mit Liebhaberei hat das wenig zu tun. Schicken sich Social Proof und Crowd an Finanzberater zu ersetzen?

Schauen Sie sich jetzt die Webinaraufzeichnung an!

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Die Entschädigung und der Fiskus

Wenn nach einem Unfall, einem Einbruch oder einem Unwetter Geld von der Versicherung auf das Konto fließt, ist die Erleichterung erst einmal groß. Doch wann müssen diese Beträge eigentlich in der Steuererklärung angegeben werden? Und inwieweit können Arbeitnehmer Versicherungsbeiträge von der Steuer absetzen?

Tag für Tag überweisen die deutschen Schaden- und Unfallversicherer mehr als 120 Millionen Euro auf die Konten von Versicherten und Geschädigten, weiß der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft GDV. Gerade wenn größere Schäden ersetzt werden, stellt sich die Frage, inwieweit das Finanzamt zu informieren ist.

Grundsätzlich gilt: Geld von der Versicherung muss nicht beim Fiskus angegeben werden, wenn ein Schaden aus dem Privatleben ersetzt wird. Wenn etwa der Hausratversicherer nach einem Wasserrohrbruch die komplette Wohnungseinrichtung ersetzt, dann ist die Versicherungsleistung steuerfrei. Dabei kommt es nicht auf die Höhe der Leistungen an. Gleiches gilt nach einem Sturmschaden am Eigenheim. Auch wenn die Kfz-Versicherung des Unfallgegners einen Betrag überweist, muss die Summe nicht versteuert werden – grundsätzlich auch dann nicht, wenn die Entschädigung als laufende Rente ausgezahlt wird.

@ M. Schuppich - Fotolia.com

Ausnahmen für Steuerfüchse

Ausnahmen ergeben sich vor allem immer dann, wenn durch die Versicherung Dinge ersetzt oder Leistungen erbracht werden, die bereits steuerlich geltend gemacht wurden.

Wurde etwa die Einrichtung eines steuerlich geltend gemachten häuslichen Arbeitszimmers beschädigt, muss das Geld in der Steuererklärung angegeben werden, wenn die Versicherung eine Entschädigung beispielsweise für einen Computer bezahlt. Dann gilt für den Werbungskostenabzug in der nächsten Steuererklärung: Preis des neuen Computers minus der Entschädigungszahlung für den alten.

Ähnlich gehen Arbeitnehmer vor, denen die Versicherung eine kaputte Brille ersetzt, die als Bildschirmarbeitsplatzbrille bei den Werbungskosten angesetzt wurde. Hier muss die Zahlung der Versicherung bei der nächsten Steuererklärung als negative Werbungskosten verrechnet werden.

Teilweiser Ansatz bei teilweiser beruflicher Nutzung

Wird die Anschaffung für die Entschädigungssumme nur anteilig steuerlich geltend gemacht, weil etwa der Computer teils privat und teils beruflich genutzt wird, muss auch die Zahlung nur teilweise von den Werbungskosten abgezogen werden.

Ersetzte Mietzahlungen müssen versteuert werden

Auch Immobilieneigentümer müssen Geld von der Versicherung gegebenenfalls versteuern – wenn sie vermieten und das Geld einen Mietverlust ersetzen soll. Gleiches gilt für eine Praxisausfallversicherung, die zum Beispiel Ärzte oder Anwälte abschließen. Die Zahlung gilt bei den Versicherten als Einnahme, die versteuert werden muss.

Grundsätzlich gilt zudem: Wenn die Versicherungsprämien als Werbungskosten oder Betriebsausgaben von der Steuer abgezogen worden sind, greift die Steuerpflicht. Dann müssen auch die aus der Versicherung entstandenen Leistungen versteuert werden.

Und wie können Sie Versicherungsbeiträge absetzen?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, Versicherungsbeiträge steuerlich geltend zu machen. Beiträge für beruflich bedingte Policen können als Werbungskosten angegeben werden. Kosten für private Versicherungen sind dagegen Sonderausgaben und werden als sogenannte Vorsorgeaufwendungen angesehen. Dazu zählen:

  • 1) Altersvorsorgeaufwendungen: Hier können Beiträge für die gesetzliche und private Rentenversicherung angesetzt werden. Aktuell können geleistete Aufwendungen bis zu maximal 76 Prozent – oder bis zu einer Höhe von maximal 20.000 Euro bei Ledigen und 40.000 Euro bei Verheirateten berücksichtigt werden.
  • 2) Sonstige Vorsorgeaufwendungen: Dazu zählen Prämien für die Arbeitslosen-, Pflege-, Kranken-, Unfall-, Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherung, Haftpflicht-, Kapitallebens- sowie Risikolebensversicherung. Hier beträgt die jährliche Höchstgrenze der absetzbaren Kosten für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer 1.900 € und für Selbstständige 2.800 €. Für Verheiratete gilt jeweils der doppelte Höchstbetrag.

Der Höchstbetrag für Sonderausgaben ist rasch überschritten. Dann sollten Sie prüfen, ob Ihre weiteren Versicherungen beruflich bedingt sind und Sie die Prämien als Werbungskosten angeben können. Dazu kann beispielsweise eine Arbeitsrechtschutz-Versicherung zählen. Ist Arbeitsrechtschutz nur ein Baustein Ihrer Rechtsschutzversicherung, dann lassen Sie sich dazu von Ihrem Versicherer einen Nachweis über die Beiträge ausstellen, die auf diesen Bereich entfallen.

 


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Frage des Monats: So funktioniert die Erstattung bei Investmentfonds

Zahltag bei moneymeets – Wer sein Wertpapierdepot in den digitalen Finanzordner von moneymeets überträgt, kann sich jedes Jahr im März und im September über die Rückerstattung von Provisionen freuen. Lesen Sie die Antworten zu den meistgestellten Kundenfragen zu diesem Thema:

 Ich bin begeisterter Fondsanleger und kann beim Kauf bei vielen Plattformen Teile des Ausgabeaufschlags sparen. Dass Kunden darüber hinaus bei der jährlichen Fondsgebühr sparen können, höre ich zum ersten Mal?

Üblicherweise fließt der Ausgabeaufschlag beim Kauf von Fonds direkt an den Vermittler, also an denjenigen, der Sie bei ihrer Entscheidung beraten hat. Wer auf Beratung verzichtet und Fonds online kauft, kann auch bei den neun Partnerbanken von moneymeets bis zu 100 Prozent der Gebühr sparen. Die Fondsgesellschaft zieht den Ausgabeaufschlag direkt beim Anleger ein. Daher mindert die Gebühr den Anlagebetrag und wird auf dem Depotauszug ausgewiesen.

Anders bei den jährlichen Fondskosten. Sie werden von den Fondsgesellschaften direkt von der Performance abgezogen – und scheinen nirgendwo auf Ihrer Abrechnung auf. Sie können die Höhe der jährlichen Gebühr aber auf Fonds-Factsheets nachlesen. Von dieser Gebühr können Sie sich bei moneymeets einen Teil erstatten lassen. So sehen Sie beim fondsfinder von moneymeets zu jedem Fonds nicht nur die jährliche Gebühr, sondern auch die maximale Höhe der Innenprovision. Sie zeigt, wie viel Prozent jährlich an den Fondsvertrieb fließt. Von dieser Provision erhält jeder moneymeets-Anleger, der sein Depot bei uns einbindet, 25 Prozent. Aktive Anleger, die bereit sind, ihre Strategien in unserer Community zu veröffentlichen und zu kommentieren, erhalten sogar bis zu 66 Prozent überwiesen.

 

@ patryk - Fotolia.com

@ patryk – Fotolia.com

  • Wie genau kann ich mein Depot bei moneymeets einbinden?

Durch die Einbindung Ihres Depots beauftragen Sie moneymeets mit der Betreuung Ihres Depot-Vertrags. Ihr Depot bleibt also bei der Partnerbank. Sie können aber alle Tools von moneymeets nutzen und beispielsweise Übersichten – etwa nach Risiko- und Chancen – über die Wertpapiere in mehreren Depots erstellen.

  • Was kann ich tun, wenn meine Depotbank nicht mit moneymeets kooperiert?

 Wenn Ihr Depot bei einer Bank geführt wird, die nicht mit moneymeets zusammenarbeitet, Sie aber die Kostenvorteile bei moneymeets nutzen wollen, dann lohnt es sich, das Depot kostenfrei zur gewünschten moneymeets-Partnerbank zu übertragen.

  • Ich spare schon Ausgabeaufschläge. Welchen Kostenvorteil bietet moneymeets?

Abgesehen davon, dass die neun Partnerbanken von moneymeets fast immer Kostenvorteile für Ausgabeaufschläge bieten, haben Sie einen Vorteil bei den jährlichen Kosten: Investmentfonds veranschlagen jährliche Provisionen für die Kundenpflege – die sogenannten Innen-und Bestandsprovisionen. Wenn Sie Ihr Depot bei uns einbinden, erhalten wir als neuer Betreuer diese Provisionen. Wir stellen Ihnen den Betrag, den wir dafür erhalten, transparent dar und erstatten Ihnen je nach Aktivität zwischen 25 Prozent und 66 Prozent der erhaltenen Zahlungen. Zusätzlich übernehmen wir ab einem Fondsbestand von 10.000 Euro die Gebühren der Depotführung für Sie. Wenn Sie mehrere Depots haben, gilt die Grenze von 10.000 Euro für jedes Depot.

  • Wann und wie erhalte ich meine Rückerstattung?

 Wir erstatten Ihnen die genannten Kosten zweimal jährlich. Im März erhalten Sie die Erstattung für das zweite Halbjahr des Vorjahres und im September für das erste Halbjahr des laufenden Jahres. Der jeweils fällige Betrag wird auf das Girokonto überwiesen, das Sie in Ihrem Profil hinterlegt haben.

  • Fragen zu Erstattungen bei Versicherungen

Wenn Sie noch andere Fragen zu diesem Thema haben können Sie uns auf folgenden Wegen erreichen:

Hinterlassen Sie uns eine Nachricht auf unserer Webseite: www.moneymeets.com

Alternativ können Sie uns per E-Mail unter service@moneymeets.com  oder telefonisch unter der Nummer +49 221 677 804 80 kontaktieren.

 


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Auf moneymeets finden Investoren zu allen genannten Fonds günstige Online-Anbieter, bei denen sie sich Ausgabeaufschläge sparen können. Privatanleger können sich zudem bis zu 66 Prozent der Kickbacks erstatten lassen, die sich bei vielen Fondsprodukten in den laufenden Jahresgebühren verstecken. Bei den teuersten Mischfonds beträgt diese Innnenprovision mehr als einen Prozentpunkt.



Goldige Aussichten für Anleger

Vom Rechtsruck in Frankreich über den neuen US-Präsidenten Trump bis zur Frage nach der Zukunft für den Euro – politische Unsicherheiten versetzen die Märkte in Unruhe. Zahlreiche Anlageprofis raten daher, sich mit Gold gegen mögliche Krisen zu wappnen. Wir zeigen, wie Sie auf das Edelmetall setzen können und was dabei zu erwarten ist.

„Ich sehe Gold als primäre globale Währung. Niemand würde sich weigern, eine Zahlung in Form vom Gold anzunehmen“, schrieb unlängst kein geringer als Alan Greenspan. Das  stimmt nachdenklich. Denn immerhin leitete Greenspan die US-amerikanische Notenbank von 1987 bis 2006. Notwendig sei eine solche Absicherung vor allem in Anbetracht der Probleme in der Eurozone und des bevorstehenden Brexits.

Goldbarren 1000g

@ AK-DigiArt – Fotolia.com

Lohnt es jetzt wirklich Gold ins Depot zu nehmen? Wird die Nachfrage nach dem Edelmetall steigen? Was sagen die Experten – und wie können Anleger von diesem Trend profitieren?

Während die Aktienkurse nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten kräftig zulegten, verlor der Goldpreis von November bis Mitte Dezember in US-Dollar gerechnet fast zehn Prozent an Wert. Danach ging es wieder aufwärts. Für Euro-Anleger wurde das Minus inzwischen nicht nur aufgeholt, sondern sie sind inzwischen 1,5 Prozent im Plus. Gold ist also in einem Aufwärtstrend. Aber während sich der Goldpreis nur moderat bewegt hat, legten Aktienfonds, die auf Goldminen setzen, im vergangenen Jahr teilweise um mehr als 80 Prozent zu.

Auch Mark Mobius, Fondsmanager bei der Templeton Group ist optimistisch: „Derzeit eröffnen sich viele neue Märkte für Gold und goldbasierte Produkte. Die Inklusion von goldbasierten Geschäften in das Islamic Banking durch die Einführung des Scharia-Standards für Gold wird zu einer Vielzahl neuer Finanzprodukte führen.“

Und Zahlen des World Gold Councils zeigen: Im vergangenen Jahr stieg die Nachfrage nach Investment –Gold um knapp 70 Prozent. Insgesamt wurden 1.561 Tonnen zum Zweck der Geldanlage geordert. Davon entfielen rund 532 Tonnen auf ETCs und ETFs.

Trotz des moderaten Anstiegs des Preises gibt es also Tendenzen nach oben – und davon können auch Privatanleger profitieren:

Verleihen Sie ihrem Depot Glanz

Fonds, die Ihren Anlageschwerpunkt in Aktien von Goldminen-Unternehmen oder Unternehmen der goldverarbeitenden Industrie setzen, sind in den vergangenen drei Jahren stark gestiegen, zeigt ein Vergleich von moneymeets. Die Übersicht zeigt Fonds, die die Ratingagentur Morningstar mit vier oder fünf Sternen bewertet und die im Drei-Jahres-Vergleich aktuell vorne liegen. Spitzenreiter ist der „Bakersteel Global Funds SICAV – Precious Metals Fund A2 EUR“ von IP Concept. Seine Manager erzielten in den vergangenen drei Jahren im Durchschnitt mehr als 30 Prozent per annum. In einer ähnlichen Liga spielen die beiden Fonds von Stabilitas.

Doch Achtung: Goldminenfonds sind nichts für schwache Nerven: Wenn der Goldpreis steigt, bewegen sich die Kurse von Goldminenfonds um ein Vielfaches nach oben. Sinkt jedoch die Notierung, kann es ebenso rasch nach unten gehen.

Grafik Goldminenfonds mit Spitzenrating

Profitieren Sie eins zu eins vom Goldpreis

Eine weitere Möglichkeit von steigenden Goldpreisen zu profitieren, sind Exchange Traded Commodities (ETCs). Hierbei handelt es sich um Schuldverschreibungen, die durch die zugrundeliegenden Rohstoffe besichert werden. ETCs auf Gold bilden die Goldpreisentwicklung fast eins zu eins ab.

Gold als Krisenwährung

Wer auf Gold zur Absicherung setzt, sollte die traditionsreichste Art des Investments in das Edelmetall wählen: Die Anlage in Goldbarren oder –münzen. Vorteile bieten sich hier vor allem in steuerlicher Hinsicht: Beim Kauf fällt keine Mehrwertsteuer an und auch Gewinne beim Verkauf sind steuerfrei, wenn die Mindesthaltedauer von einem Jahr eingehalten wird. Von Sammlermünzen oder Schmuck raten Experten eher ab, da hier der Sammlerwert eine größere Rolle spielt als der Materialwert.

Einen Nachteil hat die physische Anlage in Gold aber: Sie benötigen einen sicheren Aufbewahrungsort. Zu Hause besteht das Risiko von Einbrüchen oder Bränden, daher ist die Aufbewahrung in einem Bankschließfach die beste Entscheidung.


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Ist Reichtum eine Charakterfrage?

Waren Ihre Eltern selbstständig und Sie in Ihrer Jugend Leistungssportler oder zumindest sehr aktiv im Breitensport? Haben Sie während der Schule oder des Studiums bereits Ihr eigenes Geld verdient – bevorzugt durch eine selbstständige Tätigkeit? Und macht es Ihnen Spaß, Dinge zu verkaufen und ein Nein in ein Ja zu verwandeln? Falls ja, dann könnten Sie das Zeug zum Superreichen haben, erklärt Dr. Dr. Rainer Zitelmann in seinem neuen Buch „Die Psychologie der Superreichen“ (FinanzBuch Verlag, ISBN 978-3-95972-011-3). Das Buch ist im Rahmen seiner zweiten Dissertation entstanden und untersucht die Denk- und Verhaltensweisen von Superreichen, also von Menschen die mehr als einen zweistelligen Millionenbetrag besitzen. Doch keine Sorge: Auch wenn die genannten Punkte nicht oder nur zum Teil auf Sie zutreffen, haben Sie immer noch Chancen, denn Zitelmann hat noch viele weitere Faktoren und Gemeinsamkeiten identifiziert! Wir haben hier die wichtigsten einmal kurz zusammengefasst.

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Doch von vorne, denn nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Entstehung des Buches ist interessant, da es Einblicke in eine Welt bietet, die den meisten Menschen vollkommen fremd ist: Die Welt der Superreichen. Während in den verschiedenen Doku-Fernsehserien meist Glamour und Protz im Mittelpunkt stehen, sieht die Realität ganz anders aus. Dr. Rainer Zitelmann hat sich für seine Dissertation in diese Welt begeben und ausführliche Interviews mit 45 hochvermögenden Menschen geführt. Die meisten von ihnen sind Selfmade-Multimillionäre und besitzen ein Nettovermögen zwischen 30 Millionen und einer Milliarde Euro. Zitelmann sprach mit ihnen über ihre Jugend, Motive, Einstellungen, Erfolgsstrategien und den Umgang mit Rückschlägen. Zudem absolvierten alle einen Persönlichkeitstest.

Dabei wollte der Autor der Frage auf den Grund gehen, was Menschen umtreibt, die Dutzende von Millionen oder gar Milliarden Euro angehäuft haben. Sein Ergebnis: Viele von ihnen sind ausgesprochene Nonkonformisten, die immer wieder gegen den Strom geschwommen sind und keine Scheu vor Konflikten haben, selbst wenn nur ein Teil der Befragten aktiv die Konfrontation sucht. Auch Risiken schrecken die Superreichen im Vergleich zum Otto-Normal-Bürger wenig, denn ihr großes Selbstbewusstsein, ihr unerschütterlicher Optimismus und das Vertrauen auf ihr Bauchgefühl lassen sie nicht an ihren Entscheidungen zweifeln. Und wenn es doch einmal schief geht? Dann behält der typische Superreiche trotzdem einen kühlen Kopf und lässt sich nicht entmutigen. Rückschläge sind für ihn Chancen, aus denen man immer auch etwas lernen kann. Die Schuld sucht er bei sich selbst, anstatt die Umstände verantwortlich zu machen, denn Selbstreflektion ist für ihn essentiell, um besser zu werden.

Und noch einen Faktor hat Zitelmann als Gemeinsamkeit „seiner“ Superreichen identifiziert: Sie sind absolut zielorientiert und fixieren ihre Ziele mitsamt Deadline schriftlich. Dabei ist es wichtig, dass sie zwar erreichbar sind, aber doch eine Herausforderung darstellen, dass sie klar formuliert sind und regelmäßig einer Soll-Ist-Analyse unterzogen werden. Hat man diesen Schritt vollzogen und den festen Willen gefasst, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen, ist „Aufschieberitis“ keine Option mehr. Diesen Tipp können auch wir in Geldangelegenheiten nur empfehlen: Setzen Sie sich bei der Anlage und bei der Vorsorge feste Ziele mit Zwischenzielen und legen Sie fest, bis wann Sie diese erreichen wollen. Anschließend können Sie einen Schlachtplan festlegen, wie Sie dorthin kommen, also wieviel Geld Sie monatlich zurücklegen müssen und welche Finanzprodukte für Ihre Zwecke geeignet sind.

 

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Exklusive Fondsstudie: Kursraketen in 15 Anlageklassen

Eine aktuelle moneymeets-Studie zeigt: Wer Anfang 2016 in Fonds oder ETFs investierte, konnte in sieben Fällen mehr als 100 Prozent Kurszuwachs erzielen. 32 Spitzenreiter schafften mehr als 50 Prozent Plus. Und bei manchen der Top-Performer scheint der Aufwärtstrend ungebrochen.

Es gibt sie wieder, die spektakulären Kursraketen für Geldanleger. Am höchsten flog in den vergangenen zwölf Monaten der Strategic Lithium Index Strategy, ISIN LU0470205575. Satte 167 Prozent Wertzuwachs schaffte der Fonds, der auf Fördergesellschaften des Batterie-Rohstoffs Lithium setzt und von der Fondsratingagentur Morningstar mit fünf Sternen bewertet wird. Damit schnitt das Portfolio von allen 31.994 Fondstranchen, die in Deutschland erhältlich sind, am besten ab, zeigt eine Auswertung, die morningstar.com börsentäglich erstellt.

Der Aufwärtstrend scheint ungebrochen

Auch in diesem Jahr legte die Performance des Strategic-Lithium-Fonds bereits um 13 Prozent zu. Und das Investmenthaus Goldman Sachs rechnet damit, dass sich die Nachfrage aufgrund weltweiter Förderungen bei Elektroautos vervielfachen wird und der Preis bis 2025 auf das Elffache des Wertes von 2014 steigen wird.

Lithium ist kein Einzelfall

Auch manche Brasilien-, Russland- und Rohstoff-Fonds schafften in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 100 Prozent Plus.

Fondsname ISIN lfd.
Jahr 
1 Jahr   AA     Rabatt*  Innen
provision**
Structured Solutions Lithium LU0470205575 13,2% 167% 5% 100% 0,27
Parvest Equity Brazil LU0265267285 11,2% 113% 5% 100% 0,61
INVL Russia Top 20 LTIF00000435 2,2% 107% 5% 100% 0,42
Long Term I.F. Natural Res. LU0244072335 5,2% 99,2% 0% 0
Stabilitas Gold + Resourcen LU0229009351 27,9% 94,5% 5% 100% 0,32

* Rabatt auf den Ausgabeaufschlag für moneymeets
** Innenprovision in %punkten p.a. moneymeets erstattet seinen Mitgliedern bis zu 66% dieser Gebühr.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise: Die angegebenen Innenprovisionen und die davon abhängigen Vorteile können sich verändern. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert. Dennoch übernimmt moneymeets keine Haftung für die Vollständigkeit, inhaltliche Richtigkeit und Aktualität der Informationen. Es gelten die Konditionen der Partnerbanken.

Download_Fondsstudie

Zugegeben, der Zeitpunkt des Vergleichs ist gut gewählt. Denn vor einem Jahr waren viele Aktienkurse im Keller.  Die Fondsstudie „Die Kursraketen“ vom Februar 2017, die die Finanzplattform moneymeets erstellt hat, nahm sich die Spitzenreiter in 15 Anlageklassen mit hoher Performance in den vergangenen zwölf Monaten vor. Von Aktien Brasilien über Aktien Schwellenländer, über Goldminen und Nebenwerte bis zu Technologieaktien reicht die Palette. Gezeigt werden die jeweils drei besten Performern über zwölf Monate, die die Ratingagentur Morningstar mit mindestens vier Sternen bewertet, plus der beste ETF des jeweiligen Anlagesegments.

Das sind die Gewinner

Insgesamt sechs Fonds und ein ETF erreichten in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 100 Prozent Performance. 32 Portfolios schafften mehr als 50 Prozent Plus. Fast alle 56 Spitzenreiter sind zudem bei den Partnerbanken von moneymeets erhältlich – meist mit 100 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Bei vielen der Produkte kann zudem ein Teil der bei diesen Produkten oft teuren Jahresgebühr erstattet werden.

Das müssen die Anleger wissen

Die meisten der gezeigten Spitzenperformer sind risikoreiche Investments. Denn ihre Manager bewegen sich in engen Märkten. Sollte es hier zu einer Trendwende kommen, können hohe Verluste entstehen. Es empfiehlt sich daher, nur geringe Summen zu investieren. Zudem sollte, wer diese Papiere kauft, bereit sein, die Papiere notfalls rasch abzustoßen.

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Daher ist es ratsam, die gezeigten Fonds möglichst ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. In der moneymeets-Studie finden Interessierte zu allen Fonds und ETFs die Konditionen der acht moneymeets-Partnerbanken. Dazu zählen die Augsburger Aktienbank, Comdirect, die Consorsbank, die DAB-Bank, DWS-Investment, ebase, FFB, Fondsdepotbank und Metzler Fund Exchange.

Die komplette Fondsstudie mit den Gewinnerlisten aus 15 Anlagekategorien erhalten Sie kostenlos auf moneymeets. Zum Download ►►►


Tages- und Festgeld – Ab jetzt kooperieren wir mit WeltSparen

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Eine neue Küche, ein schnelles Auto, eine Weltreise oder eine große Familienfeier – manche Wünsche lassen sich nicht von heute auf morgen erfüllen. Man spart jahrelang und wenn man das Geld endlich zusammen hat, muss man eventuell trotzdem noch ein Weilchen warten, bis es endlich soweit ist. Doch was sollte man derweil mit dem gesparten Geld tun? Unter die Matratze stecken? Auf dem Girokonto liegen lassen? Oder versuchen, es an der Börse zu vermehren?

Die Matratze ist der denkbar schlechteste Ort für das Geld. Ebenso das Girokonto, denn dort läuft man Gefahr, es doch noch auszugeben und Zinsen gibt es auch keine. Bleibt die Möglichkeit sein Geld auf Tages- beziehungsweise Festgeldkonten zu parken. Festgeld sichert den Wert des angelegten Kapitals und bieten garantierte Festzinsen, die zu einem bestimmten Termin dann fällig werden. Den Zins beim Tagesgeld können die Banken täglich anpassen, in der Praxis bleibt er jedoch oft über Wochen oder Monate unverändert. Allerdings sind die Zinsen, die man bei den meisten Deutschen Banken bekommt ehr mickrig

Was also tun? Diese Frage haben wir uns auch gestellt und haben mit WeltSparen einen Partner gefunden, der eine Lösung bereithält. WeltSparen setzt auf hohe Zinsen für Fest- und Tagesgeld bei Banken im europäischen Ausland, ohne dabei auf die EU-Einlagensicherung verzichten zu müssen

Unser neuer Partner ist mit diesem Modell bereits seit einigen Jahren in Deutschland erfolgreich und bietet seinen Kunden eine breite Palette an Fest- und Tagesgeld-Angeboten internationaler Banken. Wir kooperieren ab sofort mit dem Berliner Fintech-Unternehmen und haben die Angebote von WeltSparen auf unserer Plattform integriert.

Mit mehr als 25 Partnerbanken und 50.000 zufriedenen Sparen ist das Zinsportal der Marktführer in Deutschland.

Wer über moneymeets ein Konto bei WeltSparen eröffnet, profitiert jedoch nicht nur von den attraktiven Zinsangeboten, sondern erhält auch einen Teil der Vermittlungsprovision zurück – so wie bei moneymeets üblich! Denn was bei Versicherungen und Fonds gilt, gilt selbstverständlich auch bei den vermittelten Tages- und Festgeldkonten. Rechnet man den zurückgezahlten Anteil der Provision in Höhe von 37,50 Euro auf die Zinsen an, werden dadurch die Angebote von WeltSparen natürlich noch attraktiver.

Wir freuen uns sehr über unseren neuen Kooperationspartner und natürlich auch darüber, dass wir unseren Nutzern damit eine noch breitere Palette der Geldanlagemöglichkeiten zur Verfügung stellen können. So kommen mit moneymeets sowohl kurz- als auch langfristige Anleger voll auf ihre Kosten und finden das richtige Produkt, um mehr aus ihrem Geld zu machen.


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Die Spitzenreiter

In den vergangenen Jahren schafften elf Spitzenreiter von insgesamt 31.994 Investmentfonds mehr als 85 Prozent Performance. Wer sind diese Kursraketen? Und was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Es gibt sie wieder, die spektakulären Kursfeuerwerke für Geldanleger. So hoch wie der Strategic Lithium Index Strategy flog in den vergangenen zwölf Monaten kein anderer. Um 157 Prozent legte der Kurs des Fonds zu, der in Förderunternehmen des Batterie-Rohstoffs Lithium investiert und von Morningstar mit fünf Sternen bewertet wird. Damit schnitt das Portfolio von allen 31.994 Fondstranchen, die in Deutschland erhältlich sind, am besten ab.

Die Auswertung beruht auf Performancedaten, die die Ratingagentur Morningstar börsentäglich erstellt. Die Hundertprozentmarke nahmen noch fünf weitere Fonds, die die Fondsratingagentur ebenfalls mit Spitzennoten bewertet. Einzig der zweitbeste Performer der BZ Fine Infra mit 147 Prozent Plus nennt seine Zwölf-Monats-Performance eine Ausnahmeerscheinung aufgrund von besonderen Ereignissen und Rückkäufen. Bei vielen anderen 85 plus-Fonds scheint der Aufwärtstrend noch intakt.

Die Spitzenperformer sind aber fast durchwegs riskante Papiere, die sich oft in marktengen Segmenten bewegen. Anleger sollten daher nur einen kleinen Teil ihres Vermögens investieren. Zudem sollten sie bereit sein, die Papiere notfalls rasch abzustoßen, wenn der Trend dreht. Interessierte kaufen solche Gewinnerfonds also besser ohne Ausgabeaufschlag. Ein Vergleich bei moneymeets zeigt, wo Anleger derzeit hohen Rabatt bekommen.

157 Prozent Plus mit dem Strategic Solution Lithium Strategy

Gibt es einen Megatrend Elektroauto? –  Bis dato bewegen sich die Neuzulassungen auf niedrigem Niveau. Doch viele Staaten fördern abgasarme Autos – auch China. Und davon profitieren Lithium-Minen, die den raren Rohstoff für die Batterien produzieren. 157 Prozent Plus erzielte daher in den vergangenen zwölf Monaten der Fünf-Sterne Fonds Strategic Solutions Lithium Strategy, der einen Aktienindex der 25 wichtigsten Gesellschaften in diesem Segment nachbildet. Mehr als die Hälfte der Minen im Fondsdepot fördern den Rohstoff. Weitere 40 Prozent sind Anbieter, die den Rohstoff entdeckt haben und kurz vor der Ausbeute stehen. Beim Fonds liegt auch die Wertentwicklung anno 2017 bei mehr als zehn Prozent. Ist der Aufwärtstrend also noch intakt? Dafür spricht: Das Investmenthaus Goldman Sachs erwartet bis 2025 einen Nachfrageanstieg auf das Elffache der 2014 produzierten Menge. Das Risiko liegt im äußerst engen Marktsegment. Anleger müssen mit hohen Schwankungen rechnen. Ebenfalls im Aufwärtstrend, aber weniger spektakulär und riskant: Mit einem ETC wie dem ETFS Industrial Metals ETC (EUR), Isin DE000A0KRKG7, auf einen breiten Industriemetallindex zu setzen. Dieser börsengehandelte Indexfonds hat in den vergangenen zwölf Monaten nach einigen mageren Jahren um 23 Prozent zugelegt.

107 Prozent Kurszuwachs beim Pictet Russian Equities

Totgesagte leben länger. Das gilt auch für Russlands Börse. Seit 2011 ging es beim russischen Aktienindex RTX vor allem bergab. Die Sanktionen des Westens verstärkten nach der Krim-Annexion vom Februar 2014 diesen Trend ebenso wie der fast gleichzeitig einsetzende Verfall der Ölpreise. Doch 2016 legte der Ölpreis um über 50 Prozent und der RTX um 60 Prozent zu. Die Folge: Der beste Russland-Fonds, der Pictet Russian Equities schaffte in den vergangenen zwölf Monaten 107 Prozent Plus, der INVL Russia Top 20 legte um 99 Prozent, der Baring Russia Fund um 88 Prozent und der Raiffeisen Russland um 87 Prozent zu. Sie alle sind mindestens zu einem Drittel in Energiewerte und zu weiteren zehn Prozent in Rohstoffaktien investiert. Diese Sektoren dominieren die Börse. „Solange der Ölpreis zwischen 40 bis 60 US-Dollar notiert, besteht keine Gefahr für den Markt,“ prognostiziert Raiffeisen Capital Management, ein Spezialist für osteuropäische Aktien. Doch 2017 bewegte sich der Ölpreise noch nicht. Und vom Binnenmarkt ist wenig zu erwarten: Die Hälfte der Einwohner sei nicht weit von der Armutsgrenze. 80 Prozent verfügen über keine Ersparnisse. Zudem schrumpfte der Reservefonds der russischen Regierung von 80 Milliarden auf 30 Milliarden US-Dollar.

105 Prozent mit dem Parvest Equity Brazil

Auch der Parvest Equity Brazil durchbricht gemessen an der Zwölf-Monats-Performance die Hundert-Prozent-Marke. Auch der BNY Mellon Brazil Equity kratzt an dieser Marke und der Aberdeen Global Brazil schaffte 92 Prozent Plus über diesen Zeitraum. Die Börse Rio ist also eindeutig im Aufwind. Dabei schrumpfte die Wirtschaft in dem größten südamerikanischen Land 2014 und 2015 jeweils um mehr als vier Prozent. Und nach einem Korruptionsskandal musste auch die Präsidentin gehen. Doch 2016 stabilisierten sich die Rohstoffpreise und der Ölpreis. Und in punkto Brasilien reden mehrere Experten von einer Trendwende. Denn die Interimsregierung hat einige vielversprechende Reformen angestoßen. Die drei Fonds legten auch 2017 zu. Und fair bewertet erscheint die zuvor tief gefallene Aktienbörse noch lange nicht. Doch es ist extrem riskant, auf ein einzelnes Schwellenland zu setzen. Wer an einen Aufwärtstrend der Emerging Markets glaubt, kann auch mit  einem breit investierenden Fonds, wie den Fünf-Sterne-Fonds Comgest Growth Emerging Markets, Isin IE00B240WN62, auf diesen Trend setzen. Das mehrfach ausgezeichnete Fondsmanagement schaffte mit einem breit gestreuten Portfolio in den vergangenen zwölf Monaten 31 Prozent Plus.

101 Prozent mit  Long Termn I.F. Natural Resources

Der Anstieg des Goldpreises um zehn Prozent in den vergangen zwölf Monaten, aber auch die Verteuerung von Palladium um mehr als 20 Prozent ließ die Gewinne vieler Minengesellschaften um ein Vielfaches steigen. Diese Hebelwirkung wirkt beim Aufwärtstrend genauso stark wie bei einem Preisverfall. Wer also in Minenaktien investiert, sollte ziemlich sicher sein, dass sich der Preis des Edelmetalls nach oben entwickelt. Der Fünf-Sterne-Fonds Long Term I.F. Natural Resources schaffte auch damit in den vergangenen zwölf Monaten 101 Prozent Plus. Seine Manager investieren in ein breites Portolio von Energie- und Rohstoffwerten. Auch der Bakersteel Precious Metals liegt mit 95 Prozent Plus weit über dem Durchschnitt. Der Trend scheint intakt: Allein im Januar ging es beim Bakersteel-Fonds um elf Prozent nach oben. Und der World Gold Council hat unlängst sechs Faktoren ausgemacht, die für einen weiteren Anstieg des Goldpreises sprechen. Von höheren politischen Risiken bis zur gestiegenen Inflationserwartungen reicht die Palette. Wer direkt auf den Gold- oder Palladium-Preis setzen will, kann etwa die ETCs db physical Palladium, Isin DE000A1EK3B8, und db physical Gold, Isin DE000A1EK0G3 ordern.

Spitzenperformer Februar

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Auf moneymeets finden Investoren zu allen genannten Fonds günstige Online-Anbieter, bei denen sie sich Ausgabeaufschläge sparen können. Privatanleger können sich zudem bis zu 66 Prozent der Kickbacks erstatten lassen, die sich bei vielen Fondsprodukten in den laufenden Jahresgebühren verstecken. Bei den teuersten Mischfonds beträgt diese Innnenprovision mehr als einen Prozentpunkt.


Schluss mit unnötigen Versicherungen!

Durchschnittlich 2.370 Euro geben Bundesbürger jährlich für Versicherungen aus. Doch manche Verträge bieten für relativ viel Geld wenig Risikoschutz. Zehn Policen, die Versicherte getrost kündigen können.

 Jetzt ist es wieder soweit: die Narren sind los. Und ein Kölner Versicherer hat prompt eine spezielle „Tolle-Tage-Unfallpolice“ aufgelegt. Für 5,55 Euro kaufen Kunden einen 24 Stunden Schutz. Wer nach einem Unfall dauerhaft gesundheitlich beeinträchtigt ist, bekommt einmalig Geld – maximal 50.000 Euro. „Diese Police leistet närrisch wenig“, warnt die Stiftung Warentest. Die maximale Summe müsste ein Vielfaches betragen. Finger weg! Und dieses Angebot ist keineswegs ein Einzelfall.

Immer wieder wäre es schön, im Schadensfall versichert zu sein. Doch folgende Policen sind unnötig und sollten auch Ihre Haushaltskasse in Zukunft nicht mehr belasten.

Karneval Februar 2017Insassenversicherung: Schäden versichern, die jeder Autofahrer bereits abgedeckt hat

Wer häufig andere im Auto mitnimmt, ist oft unsicher, ob er zusätzlichen Schutz  braucht. Doch Mitfahrer sind durch die Kfz- Haftpflichtversicherung abgesichert. Verursacht ein anderer Autofahrer einen Unfall mit Personenschaden, so ist dessen Kfz-Haftpflicht in der Pflicht. Personenschäden beim Fahrer laufen über die Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung.

Krankenhaustagegeld: Nett, aber nicht notwendig

Für jeden Tag im Krankenhaus Geld zu kassieren ist nett, aber nicht notwendig.  Ein Krankentagegeld kann hingegen für Selbstständige sehr wohl Sinn machen, um  Einkommensausfälle auszugleichen.

Sterbegeldversicherung: Mehr einzahlen als rauskommt

Diese Versicherung ist eine geldzehrende Kapitallebensversicherung. Wer sie abschließt, zahlt bei langen Laufzeiten häufig mehr ein als die Hinterbliebenen herausbekommen.  Wer Angehörige entlasten will, sorgt besser mit einer anderen Sparform vor – etwa einem Bank- oder Fondssparplan.

Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr: Geschickt kalkukiert

Diese Police lohnt sich für Sie nicht: Denn den Beitrag, den Sie nachher zurückgezahlt bekommen, haben Sie vorher einbezahlt, warnt Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten.

 Ausbildungs- oder Aussteuerversicherung: Hohe Gebühren, niedrige Renditen

Es macht zwar Sinn, möglichst früh und regelmäßig für das Studium oder Hochzeitspläne der Kleinen zu sparen. Doch es gibt erheblich attraktivere Sparformen als die Ausbildungs- oder Aussteuerversicherung. Hier sind die Gebühren hoch und die Rendite fällt niedrig aus. Sparen Sie besser mit einem Bank – oder Fondssparplan.

 Reisegepäckversicherung: Zu hohe Eigenverantwortung im Schadensfall

Wird etwa im Flugzeug der Koffer beschädigt, haftet die Fluggesellschaft. Und im Diebstahlsfall zahlt der Versicherer nur, wenn Versicherungsnehmer nachweisen können, dass sie gestohlene Gepäckstücke immer festgehalten und unter Beobachtung hatten. Andernfalls gilt das Verhalten als grob fahrlässig und eine Erstattung ist ausgeschlossen. Zudem wird meist nur anteilig bezahlt. Und Wertsachen wie Fotoapparate sind nur unzureichend mitversichert. Unter bestimmten Voraussetzungen – etwa bei einem Diebstahl aus einem verschlossenen Hotelzimmer – ist Ihr Gepäck zudem in der Hausratpolice mitversichert.

Handyversicherung:  Erstattung nur zum Zeitwert

Hier sind die Risiken gering, doch es läppern sich die Kosten. „Der Bund der     Versicherten warnt, dass die Verträge zudem erhebliche Fallstricke haben. So ist der Diebstahlschutz bei vielen Handy-Versicherungen nicht automatisch enthalten. Diese Absicherung kostet einen Extra-Beitrag. Eine Entschädigung findet zudem meist nicht zum Neuwert, sondern nur zu einem erheblich niedrigeren Zeitwert statt. Und bei elektronischen Geräten ist ein sehr schneller Wertverfall zu beobachten. Außerdem leisten viele Gesellschaften im Fall der Zerstörung oder Beschädigung des Handys nur, wenn das vollständige, serienmäßige Zubehör vorgelegt wird, wie zum Beispiel der Original-Kopfhörer. Kann der Verbraucher dem nicht nachkommen, gibt es kein Geld zurück. Und bei einem Verlust des Handys durch Einbruchdiebstahl erhält man meist nur Ersatz, wenn sich das Gerät in einem verschlossenen Raum eines Gebäudes oder in einem verschlossenen PKW befand und der Einbruchdiebstahl nachweislich zwischen 6 und 22 Uhr stattfand. Die Beweispflicht liegt hier beim Versicherungsnehmer.

Brillenversicherung: Wenig Leistung für viel Geld

Diese Versicherung ersetzt Ihnen bei Bruch oder Beschädigung Ihrer Brille keineswegs das gute Stück. Ein neues Brillengestell gibt es, wenn Ihre Brille gebrochen oder beschädigt oder mindestens zwei Jahre alt ist. Einfache Gläser bekommen Sie lediglich bei Beschädigung oder einer deutlichen Sehstärkenveränderung (mindestens 0,5 Dioptrien). Wollen Sie eine besondere Fassung oder höherwertige Gläser, kommen Sie um eine kräftige Zuzahlung nicht herum.

Glasbruchversicherung

Die finanzielle Belastung für die Reparatur einer kaputten Scheibe dürfte niemanden        in den Ruin treiben. Die Beiträge findet der Bund der Versicherten im Verhältnis zur Leistung einfach teuer. Lohnenswert ist sie allenfalls bei einer sehr teuren Spezialverglasung.

Versicherung gegen häusliche Notfälle

Die Tür fällt zu – und der Schlüssel steckt von innen? – Es ist ärgerlich, wenn man dann einen teuren Schlüsseldienst rufen muss. Doch geraten Sie dadurch in finanzielle Not? Eine solche Versicherung wird sich für Sie kaum auszahlen.

 


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Eckhard Sauren im Interview: 2017 positive Erträge bei Absolute-Return-Fonds

Bankprodukte und auch viele Anleiheinvestments sind angesichts der Minizinsen derzeit wenig attraktiv. Absolute-Return-Fonds wären eine interessante Alternative. Doch 2016 ging die Rechnung selbst bei vielen bewährten Fonds nicht auf. Auch Dachfondsmanager Eckhard Sauren musste knapp neun Prozent Minus hinnehmen. Der Experte erläutert die Gründe und erklärt, warum er 2017 mit einem Plus rechnet.  

Herr Sauren, viele Absolute-Return-Fonds blieben 2016 hinter den Erwartungen zurück. Warum schnitten die Titel in einem Umfeld schlecht ab, in dem Aktien- und Anleihemärkte zugelegt haben?

Zum einen wurden die Märkte 2016 durch die extremen geldpolitischen Maßnahmen der internationalen Notenbanken dominiert. Zum anderen erlebten wir mit dem stark ausgeprägten Wechsel der an den Börsen favorisierten Branchen, dem Brexit und der US-Präsidentschaftswahl drei bedeutende Ereignisse, die sehr herausfordernde Umbrüche für alle Marktteilnehmer darstellten. So hatten auch viele klassische Aktien- oder Mischfondsmanager 2016 kein gutes Jahr und liegen hinter ihren Indizes zurück, haben also ein negatives Alpha erzielt. Die Probleme stellten sich bei Absolute-Return-Fonds jedoch ausgeprägter, da die Fondsmanager sowohl auf der Long- als auch auf der Short-Seite ein negatives Ergebnis hinnehmen mussten.

Auch der Sauren Absolute Return Fonds verlor 2016 knapp neun Prozent. Dabei investieren Sie als Dachfonds in Fonds von ausgewählten Managern. Geht Ihre Managerauswahl nicht mehr auf oder wie erklären Sie die negative Entwicklung?

Das Jahr 2016 war insofern außergewöhnlich, als dass von insgesamt 30 Fondspositionen im Sauren Absolute Return lediglich acht einen positiven Wertentwicklungsbeitrag geliefert haben. Wir führen fortlaufend Gespräche mit unseren Zielfondsmanagern und hinterfragen ihre Fähigkeiten, ihre Leistungsbereitschaft und Motivation. In fast allen Gesprächen wurde unser grundsätzliches Vertrauen bestätigt. Die negative Entwicklung in 2016 lässt sich nicht mit den falschen Anlageentscheidungen eines Fondsmanagers oder einer bestimmten Absolute-Return-Strategie begründen.

Eckhard SaurenHalten Sie an den Managern fest oder tauschen Sie wegen der Performance nun Fonds aus?

Der gesamte Absolute-Return-Markt hatte 2016 vergleichbare Probleme wie die von uns ausgewählten Fondsmanager. Die Frage wäre somit eher, ob sämtliche durch uns ausgewählten Fondsmanager zum gleichen Zeitpunkt ihr Handwerk auf einen Schlag verlernt haben, das sie teilweise seit über 25 Jahren ausüben. Wir halten dies für sehr unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz arbeiten wir stetig an der Auswahl unserer Manager, halten aber an unserer Kernauswahl fest. Beispielsweise hatte auch Graham Clapp, den wir seit vielen Jahren schätzen, im Jahr 2016 einen Verlust hinzunehmen. Seiner Überzeugung nach liegen jedoch in der wenig überzeugenden Entwicklung im Jahr 2016 Opportunitäten für die Folgejahre. Im Fall von Clapps Fonds folgte schon einmal auf ein schwächeres Ergebnis in 2014 ein beeindruckendes Ergebnis im Jahr 2015.

Derzeit steigt die Inflation wieder an und die Zinsen bleiben homöopathisch niedrig. Absolute-Return wäre also für Anleger eigentlich eine spannende Alternative für das Portfolio. Mit welcher Entwicklung rechnen sie 2017 bei Absolute-Return-Fonds?

Das Jahr 2016 war für fundamental orientierte Absolute-Return-Ansätze außergewöhnlich schwierig. Wir sehen eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es Absolute-Return-Fondsmanagern im Jahr 2017 möglich sein wird, wieder attraktive positive Erträge zu erzielen. Wie schon gesagt, haben die Marktentwicklung im Jahr 2016 Opportunitäten entstehen lassen, von denen erfahrene Fondsmanager profitieren können.

Die Märkte bewegt derzeit vor allem die Frage, ob die Zinsen in den USA 2017 steigen und die Zentralbanken die Politik des billigen Geldes beenden. Wie stellen Sie sich in Ihrem Absolute-Return-Fonds auf die verschiedenen Szenarien ein?

Unser Portfolio ist aufgrund einer breiten Diversifikation über erfolgversprechende Fondsmanager, welche mit unterschiedlichen Ansätzen in verschiedenen Anlageuniversen absolute Erträge erzielen wollen, sehr unabhängig vom Markt und Szenarien positioniert.

Rechnen Sie mit neuen und innovativen Absolute-Return-Fonds in diesem Jahr?

Wir finden immer wieder neue attraktive Gelegenheiten für Investitionen. Auch im Jahr 2017 rechnen wir mit neuen innovativen Absolute-Return-Fonds. Aufgrund der existierenden enormen Vielfalt von Anlagestrategien, ist es jedoch sinnvoll, den bestehenden Markt intensiv zu recherchieren.

Eckhard Sauren managt den Dachfonds Sauren-Absolute-Return-Fonds, Isin LU0454070557, der nach vier Jahren mit positivem Ergebnis 2016 knapp 8,8 Prozent an Wert einbüßte. Das Haus beschäftigt mehrere Fondsanalysten, wählt Zielfonds nach äußerst aufwendigen Analysen aus und veröffentlicht Jahr für Jahr Ratings von ausgezeichneten Fondsmanagern. Alle neun Partnerbanken von moneymeets gewähren 100 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag von maximal drei Prozent. Zudem erstatten sie bis zu maximal 0,21 Prozentpunkte der Jahresgebühr.

 

 

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